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Illegaler Tierhandel

Bärenbaby vor Wildtier-Händlern gerettet

"Vier Pfoten" kümmert sich um "Mochi"

Ein Bärenjunges ist in Vietnam vor Wildtierhändlern gerettet worden. Eine Familie hatte die junge Kragenbärin gekauft, um sie vor einem Leben auf einer Bärenfarm oder dem Weiterverkauf zum menschlichen Verzehr zu bewahren, und die Behörden alarmiert. Diese schalteten die Tierschutzorganisation Vier Pfoten ein, die "Mochi" nun im Bärenwald Ninh Binh aufnahm.

Das erst wenige Monate alte Weibchen war von kriminellen Händlern in der Provinz Son La an der Grenze zu Laos angeboten worden. Der legale und illegale Handel mit Wildtieren sei in Vietnam eine Milliardenindustrie, schilderten die Tierschützer. Es sei schwer zu sagen, ob "Mochi" in freier Wildbahn gefangen oder auf einer der vielen vietnamesischen oder laotischen Bärenfarmen gezüchtet wurde.

???? Bärenjunges aus illegalem Wildtierhandel in Vietnam gerettet ???? ???? Mit einem Gewicht von nur 2 kg und im Alter von...

Gepostet von VIER PFOTEN am Mittwoch, 27. Mai 2020

Vietnam will Wildtierhandel verbieten

"Wir unterstützen den Kauf von Wildtieren, ungeachtet der Absichten, nicht, weil dadurch der Handel nur weiter finanziert wird. In diesem Fall aber hat die schnelle Reaktion aller Beteiligten dafür gesorgt, dass 'Mochi' jetzt sicher ist", sagte Kieran Harkin, Internationaler Kampagnenleiter für Wildtierhandel bei Vier Pfoten.

Die vietnamesische Regierung kündigte kürzlich ein Verbot des illegalen Handels mit Wildtieren und der Verwendung für den menschlichen Verzehr an. Zuvor war bekannt geworden, dass der Ausbruch von Covid-19 wahrscheinlich auf den Konsum von Wildtieren in China zurückzuführen ist. Das Gesetz wurde aber noch nicht verabschiedet.

(Quelle: APA)

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