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Bis auf weiteres

3-G am Arbeitsplatz bleibt trotz Impfpflicht

2-G-Regel nicht umsetzbar

Kocher führte Gespräche mit Arbeitsrechtsexperten
Laut Arbeitsminister Martin Kocher bleibt 3-G am Arbeitsplatz zunächst auch über den Start der Impfpflicht in Österreich hinaus.

Wer gegen Corona getestet aber nicht geimpft oder genesen ist, wird auch nach Einführung der Impfpflicht weiter arbeiten gehen können. Das kündigte Arbeitsminister Martin Kocher (ÖVP) am Donnerstag nach einem Gespräch mit Arbeitsrechtsexperten an.

Kocher weist auf Äußerungen der Sozialpartner und der Industriellenvereinigung hin, dass eine 2-G-Regelung am Arbeitsplatz nicht praktikabel und umsetzbar wäre.

Meinungen gehen auseinander

Auch wenn es zur Beibehaltung von 3-G am Arbeitsplatz weitgehende Einigkeit gegeben habe, seien die Meinungen der Expertinnen und Experten "in Detailfragen differenzierter" und es werde unterschiedlichen Regelungsbedarf gesehen. Im Laufe der Begutachtung bestehe aber auch weiterhin die Möglichkeit eine Stellungnahme abzugeben, erinnert Kocher.

3-G am Arbeitsplatz abgestimmt

Entscheidend für Beschäftigte und Betriebe sei, dass am Arbeitsplatz bis auf Weiteres und aus aktueller Sicht auch über den 1. Februar hinaus die von der Regierung in Abstimmung mit den Sozialpartnern beschlossene 3-G-Regel am Arbeitsplatz gilt.

(Quelle: APA)

Aufgerufen am 27.06.2022 um 05:19 auf https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/3-g-am-arbeitsplatz-bleibt-auch-nach-start-der-impfpflicht-114110185

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