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So sehen Österreicher 3-G-Regel im Job

Derzeit noch viele Unklarheiten

Während eine offizielle 3-G-Regelung am Arbeitsplatz in Österreich vorerst weiter auf sich warten lässt, beachten schon so einige Unternehmen die 3-G-Regel, geht aus einer Online-Erhebung unter karriere.at-Nutzenden hervor. Diese sagen zu 62 Prozent, in ihrem Job sei das bereits der Fall. Andererseits zeigt die Befragung aber doch auch gewisse Unklarheit und Lockerheit.

Denn, hieß es immerhin von 21 Prozent, sie wüssten nicht, ob an ihrem Arbeitsplatz die 3-G-Regel beachtet werde. Und 17 Prozent sagen, die 3-G-Regel werde an ihrem Arbeitsplatz nicht beachtet. Genauer nachgefragt haben 43 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer "kein Problem" damit, wenn die 3-G-Regel im Unternehmen missachtet wird. Zudem sagen 45 Prozent, dass 3-G bei ihrem Arbeitgeber noch "kein Thema" sei und von 55 Prozent der Befragten wird in der Arbeit kein Impfnachweis verlangt. Auf der Chefseite ist es für 57 Prozent der Unternehmerinnen und Unternehmen noch "kein Thema", wie man mit nicht geimpften Mitarbeitern umgeht.

 

"Es ist evident, dass sowohl auf der Arbeitnehmer- als auch auf der Arbeitgeberseite noch viele Unklarheiten bezüglich der Einführung der 3-G-Regel am Arbeitsplatz herrschen", so karriere.at-Manager Georg Konjovic. "Hier ist es notwendig, dass die Gesundheitsbehörden ausreichend Aufklärungsarbeit leisten."

Impfnachweis bei Bewerbungsgespräch?

Wird ein Impfnachweis bereits beim Bewerbungsgespräch verlangt, so ist das nur für 49 Prozent der Befragten grundsätzlich in Ordnung. Für 15 Prozent kommt es auf die Stelle an, 26 Prozent finden den Nachweis nicht okay, 10 Prozent wissen hierbei keine Antwort.

In den nächsten Tagen wird die entsprechende Verordnung erwartet.

(Quelle: APA)

Aufgerufen am 06.12.2021 um 12:53 auf https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/3-g-im-job-oft-noch-locker-genommen-111146629

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