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63-jährige Tourengeherin im Krankenhaus verstorben

Jene Tourengeherin, die am Samstag bei der Abfahrt über die Radeckscharte im Gemeindegebiet von Bad Gastein in Salzburg schwer verunglückt ist, ist kurz nach ihrer Einlieferung ins Krankenhaus Schwarzach an ihren schweren Kopfverletzungen gestorben. Bei der Frau handelt es sich laut Polizei um eine 63-jährige, bergerfahrene Sportlerin aus Graz.

Die Wintersportlerin hatte gemeinsam mit sechs anderen Personen eine geführte Skihochtour auf den "Kleinen Ankogel" (3.096 Meter) unternommen. Nach Erreichen des Gipfels fuhr die Gruppe in starkem Nebel über die Scharte in Richtung Anlauftal ab. Kurz nach Mittag kam die Frau - sie fuhr als Vorletzte ab - in rund 2.700 Metern Höhe zu Sturz. Sie rutschte 100 bis 150 Meter über zum Teil schroffes und felsiges Gelände ab und blieb dann bewusstlos liegen.

Ihre Verletzungen waren so schwer, dass die Tourengeherin von ihren Begleitern bereits am Unfallort reanimiert werden musste. Wegen des starken Föhns konnte ein Rettungshubschrauber aus Salzburg nicht fliegen, darum stiegen zwei Gruppen Bergretter von Mallnitz und Bad Gastein zur Unfallstelle auf.

In der Zwischenzeit gelang es dem Rettungshubschrauber RK1 aus Kärnten zu der Frau vorzudringen und die Verunglückte zu bergen. "Der Einsatz war wegen des Nebels und starken Winds extrem schwierig", sagte Flugretter Robert Schleiner zur APA. "Dem Piloten ist es dann gelungen, nach zwei, drei Versuchen die Frau im Schwebeflug aufzunehmen." Im Hubschrauber musste die Reanimation der Frau fortgesetzt werden, die Bemühungen der Helfer blieben aber letztlich erfolglos: Die Grazerin erlag gegen 15.00 Uhr im Krankenhaus ihren schweren Kopfverletzungen.

(Quelle: S24)

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