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Steiermark

Erneut Erdbeben in Admont

Magnitude von 2.2

Erdbeben, Seismograph, SB dpa/Oliver Berg
Das Erdbeben war auch diesmal spürbar. (SYMBOLBILD)

Im obersteirischen Admont (Bezirk Liezen) ist am Samstag am späten Vormittag neuerlich ein Erdbeben verspürt worden. Der Erdbebendienst der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) meldete eine Magnitude von 2,2.

Bei dieser Stärke seien keine Schäden zu erwarten. Bei dem Beben am Mittwoch - mit einer Magnitude von 4,7 - hatte es Schäden an Gebäuden und an der Wallfahrtskirche Frauenberg gegeben.

Erdbeben vereinzelt spürbar

Der Erdstoß war um 10.58 Uhr im Raum nordwestlich von Admont registriert worden. Es wurde im Bereich des Epizentrums vereinzelt verspürt. Schäden an Gebäuden sind keine bekannt. Aktuelle Informationen über das Ereignis sind HIER zu finden.

(Quelle: APA)

Erdbeben im steirischen Admont

Erdbeben, Seismograph, SB dpa/Oliver Berg
Das Erdbeben war auch diesmal spürbar. (SYMBOLBILD)

Ein Erdbeben mit der Magnitude 4,5 hat am Mittwoch um 8.30 Uhr viele Bewohner im Raum Admont in der Obersteiermark wohl noch am Frühstückstisch überrascht.

Das Epizentrum lag sechs Kilometer westlich von Admont (Bezirk Liezen) und in etwa acht Kilometer Tiefe. Das Beben wurde von Bewohnern im Umkreis sehr deutlich gespürt, Tische wackelten und Kastentüren mit Mangetverschlüssen sprangen auf, hieß es von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG).

Erdbeben auch in Lofer spürbar

Wie eine Userin gegenüber SALZBURG24 mitteilt, war das Erdbeben auch in Lofer (Pinzgau) zu spüren: "Ich befand mich zu diesem Zeitpunkt im Bett. Das ganze Bett schwankte, als würde ich mich mich auf Wasser in einem Schiff befinden."

Erdbeben in der Steiermark: Magnitude 4,5

Ein Beben dieser Stärke kommt in Österreich nur etwa alle vier bis fünf Jahre vor. Es dürfte in weiten Teilen Österreichs gespürt worden sein, dennoch waren die Bewegungen beispielsweise in Graz nicht so stark zu bemerken wie beim Beben Ende Dezember in Kroatien. Das lag wohl an der eher geringen Tiefe von acht Kilometer, schilderte die Erdbeben-Expertin der ZAMG, Fee-Alexandra Rodler, im APA-Gespräch. In der Wallfahrtskirche Frauenberg gingen Fenster kaputt und Teile der Deckenmalerei bröckelten ab.

Der Erdbebendienst der ZAMG ersucht die Bevölkerung, das Wahrnehmungsformular auf der Homepage auszufüllen.

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