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Corona-Erkrankte verstorben

Angehörige attackieren Spitalspersonal in OÖ

Fünf Polizeistreifen im Einsatz

symb_Intensivstation BARBARA GINDL
Eine Mitarbeiterin wurde bei den Attacken verletzt, weitere wurden mit dem Umbringen bedroht. (SYMBOLBILD)

Die Angehörigen einer 67-jährigen Covid-Patientin, die in Oberösterreich auf der Intensivstation im Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Kirchdorf verstarb, sind am Samstag auf das Krankenhauspersonal losgegangen. Dabei wurde eine Mitarbeiterin des Klinikums verletzt.

Weitere Mitarbeiter wurden mit dem Umbringen bedroht. Fünf Polizeistreifen schritten ein und konnten die Situation schließlich unter Kontrolle bringen, berichtete die Polizei Oberösterreich.

Familie wollte Covid-Erkrankte überstellen lassen

Die diensthabende Ärztin der Intensivstation verständigte zuvor die engsten Angehörigen der 67-jährigen Türkin, um ihnen die Möglichkeit zu geben, sich zu verabschieden, da die Frau aufgrund ihrer Covid-Erkrankung in einem sehr schlechten Zustand war. Die Angehörigen wollten über das türkische Konsulat erreichen, dass die 67-Jährige in die Türkei zur weiteren Behandlung überstellt wird. Ihr gesundheitlicher Zustand ließ einen Transport jedoch nicht zu, daher wurde dieser vom Oberarzt auch nicht bewilligt.

Angehörige attackieren Personal

Kurze Zeit später verstarb die Frau im Spital. Daraufhin fingen die elf Angehörigen, die im Eingang beim Portier warteten, wild zu gestikulieren an und attackierten das Personal. Die Polizei verwies die Angehörigen aus dem Klinikum, das ein Hausverbot aussprach.

(Quelle: APA)

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