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Anschlagspläne in Österreich

Vierter Terror-Verdächtiger im Fokus

Ermittlungen laufen weiter
Die Ermittlungen laufen weiter. (SYMBOLBILD)

In der Causa um die vereitelten Terrorpläne zur Weihnachtszeit ermitteln die Behörden laut Recherchen von "profil" gegen einen vierten Beschuldigten. Die Staatsanwaltschaft Graz habe die mutmaßliche Beteiligung von Visit D. bestätigt, berichtete das Nachrichtenmagazin online. Der Mann sei als radikaler Imam im März 2016 in Graz zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt worden.

Ein Insasse der Justizanstalt Hirtenberg (JA) hatte die Strafverfolgungsbehörden informiert, der damals dort einsitzende Sergo P. plane seinen Ausbruch aus dem Gefängnis und anschließend Terror-Anschläge in Wien, Salzburg und weiteren europäischen Staaten, die zwischen Weihnachten und Neujahr durchgeführt werden sollten (wir haben berichtet). Zwei angebliche Helfer des 24-Jährigen - Tschetschenen im Alter von 25 und 31 Jahren - wurden darauf festgenommen. Die U-Haft über die beiden mutmaßlichen Komplizen ist am 27. Dezember zum zweiten Mal verlängert worden. Sergo P. war zuvor schon in ein Hochsicherheitsgefängnis verlegt worden.

Anschlagspläne: Ex-Imam bereits in Graz verurteilt

Der vierte Mann kam nun ins Spiel, weil nach der Verhaftung der beiden mutmaßlichen Helfer ein anonymer Zeuge die Behörden auf Visit D. aufmerksam gemacht habe. Der 45-jährige Ex-Imam hatte in der tschetschenischen Community mehrere Personen radikalisiert und wurde im März 2016 vom Landesgericht Graz zu sechs Jahren Haft verurteilt. Davon saß er einen Teil in Hirtenberg ab. Dort dürfte er Sergo P. kennengelernt haben, berichtet "profil". Die nunmehrige Involvierung von Visit D. soll auch der Grund dafür sein, dass das Verfahren von der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt nach Graz wanderte.

(Quelle: APA)

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