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Krebs durch Beruf fordert etliche Tote

AUVA warnt vor arbeitsbedingter Krebserkrankung

Pro Jahr sterben rund 1.800 Menschen in Österreich durch arbeitsbedingten Krebs. Das sind viermal so viele wie durch Verkehrsunfälle. Auf diese alarmierenden Zahlen machte die AUVA am Donnerstag vor dem Hintergrund des Weltkrebstages am 4. Februar aufmerksam und kündigte an, auch 2020 die Prävention beruflicher Krebserkrankungen im Fokus ihrer Aktivitäten zu behalten.

"Hochgerechnet stehen etwa zehn Prozent der insgesamt 20.000 Krebstoten pro Jahr in Österreich mit der Arbeit in Zusammenhang", hieß es in einer Aussendung der AUVA. Viele dieser Fälle könnten durch die richtigen Schutzmaßnahmen im Umgang mit krebserzeugenden Stoffen am Arbeitsplatz verhindert werden.

Krebserkrankungen durch den Beruf

"Jede berufliche Krebserkrankung ist eine zu viel", betonte Daniela Zechner, Direktorin der AUVA. Ihrem Präventionsauftrag folgend, widme sich die AUVA daher noch ein weiteres Jahr der Information und der Bewusstseinsbildung rund um krebserzeugende Arbeitsstoffe. "Je weniger sichtbar Gefahren sind, desto höher das Risiko, diese falsch einzuschätzen oder gar zu übersehen", sagte Zechner.

Krebs in Österreich APA

Neben menschlichem Leid verursachen berufliche Krebserkrankungen auch hohe volkswirtschaftliche Folgekosten. Laut der "Roadmap on Carcinogens", an der neben anderen Institutionen die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz beteiligt ist, liegen diese Kosten EU-weit bei 2,4 Milliarden Euro pro Jahr.

Grafik Krebs APA
(Quelle: APA)

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