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Mehrere Wochen

Längerer Abstand zwischen AstraZeneca-Impfungen

Kürzere Wartezeit bei Pfizer/Biontech und Moderna

Der heimische Impfplan, der am Montag aktualisiert und angepasst wurde, sieht für das Serum von AstraZeneca einen deutlichen längeren Abstand zwischen den beiden Impfungen vor, als dies bei Pfizer/Biontech oder Moderna der Fall ist. Der Impfstoff, der vorrangig an 18- bis 64-Jährige verabreicht wird, soll mit einer Differenz von elf bis zwölf Wochen verabreicht werden, berichteten die "OÖNachrichten" am Dienstag.

Das Gesundheitsministerium bestätigte diese Vorgangsweise auf Anfrage: Eine bessere Immunogenität und Schutzwirkung zeigte sich bei längeren Impfabständen zwischen der ersten und zweiten Dosis. Bereits drei Wochen nach der ersten Dosis beginnt die Schutzwirkung. Für einen vollen, anhaltenden Schutz ist die zweite Dosis notwendig, so das Nationale Impfgremium (NIG), das daher einen bevorzugten Impfabstand von elf bis zwölf Wochen empfiehlt, was in den Impfplan übernommen wurde.

Impfplan noch einmal angepasst

Der längere Impfabstand bedeutet laut "OÖN", dass die Planungen beim Impfen noch einmal angepasst werden dürften. Man werde so die Erstimpfungen schneller durchführen können, wenn die Lieferungen von AstraZeneca für die jeweiligen Zweitimpfungen gesichert seien und man mit diesen eben länger zuwarten könne bzw. soll, sagte Franz Schützeneder, Impfkoordinator des Landes Oberösterreich, zu den "OÖN".

(Quelle: APA)

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