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Bericht von EU-Agentur

Keine Hinweise auf Todesfall durch AstraZeneca

Wirbel nach Zwischenfällen um Corona-Impfung

symb_Astrazeneca AFP/MIGUEL MEDINA/Archiv
Zehn Tage nach der Verabreichung des AstraZeneca-Wirkstoffes hatte sich bei der 51-Jährigen eine Lungenembolie entwickelt. (SYMBOLBILD)

Die Arzneimittelbehörde der Europäischen Union (EMA) hat am Mittwochabend bekanntgegeben, dass sie bisher keine Hinweise dafür habe, dass ein Todes- sowie ein Krankheitsfall in Österreich auf Impfungen mit dem Vakzin von AstraZeneca zurückzuführen wäre.

Eine 49-jährige Krankenschwester des Landesklinikums Zwettl war in Folge schwerer Gerinnungsstörungen gestorben, eine 35-jährige Kollegin entwickelte eine Lungenembolie, befand sich zuletzt jedoch auf dem Weg der Besserung.

AstraZeneca Impfstoff Land Salzburg / Franz Neumayr

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Beide Frauen hatten zuvor Impfungen aus derselben Charge erhalten. Auch wenn zunächst kein kausaler Zusammenhang ausgemacht wurde, wurde vom Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) die betreffende Charge aus dem Verkehr gezogen und eine Untersuchung des Todesfalls veranlasst.

Problem mit Charge unwahrscheinlich

Ein Qualitätsproblem bei der Charge ABV5300, die die beiden Personen erhalten hatten, halte man für unwahrscheinlich, werde aber untersucht, ist in dem Bericht der EU-Behörde zu lesen. Die Charge besteht aus einer Millon Impfdosen und wurde an 17 EU-Länder ausgeliefert. Von den drei Millionen Europäern, die bisher den AstraZeneca-Impfstoff erhielten, hätten 22 Thrombosen entwickelt. Daraus lasse sich kein Unterschied zwischen Geimpften und Ungeimpften ableiten.

Die Entwickler des Astrazeneca-Impfstoffs warben indes am Dienstag um Vertrauen für die in Europa verfügbaren Impfstoffe: Daten aus England und Schottland, wo bereits Millionen Menschen geimpft sind, bescheinigen der Vakzine "eine sehr hohe Wirksamkeit gegen schwere Verläufe von Covid-19 in allen Altersgruppen."

(Quelle: APA)

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