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Autofahrer halten Radfahrer für die größten Sünder

Konflikte zwischen Auto- und Radfahrer Salzburg24
Konflikte zwischen Auto- und Radfahrer

Durch die milden Temperaturen hat die Radsaison bereits begonnen. Radfahrer und Autofahrer tummeln sich auf Österreichs Straßen, was auch zu Konflikten führen kann. Laut einer Umfrage von AutoScout24 halten Autofahrer Radler für die größten Verkehrssünder, bei den Radfahrern liegen wiederum die Autofahrer an erster Stelle, je ein Viertel nannte den jeweiligen Konterpart als größten Sünder.

Ein gemeinsames Feindbild gibt es nicht. Motorradfahrer werden so von den Befragten weit weniger kritisch beurteilt - nur elf Prozent sehen sie als die übelsten Sünder auf den Straßen. Toleranz gibt es vor allem gegenüber der eigenen Spezies: Knapp ein Drittel der Nur-Autofahrer meint, Radler seien die größten Verkehrssünder, mehr als ein Drittel der Nur-Radler hält dagegen die Autofahrer für die größten Straßensünder.

Einigkeit herrscht darüber, dass Radler die gefährlichsten Fahrmanöver begehen. Die Hälfte aller Befragten sieht das so. Ein Drittel beurteilt Autofahrer als größere Gefahrenquelle im Straßenverkehr.

An den Autofahrern stört die Befragten vor allem zu dichtes Auffahren und Drängeln sowie rücksichtsloses Fahrverhalten. Andere Verkehrsteilnehmer nervt bei den Radfahrern vor allem Nebeneinanderfahren, ebenso das Fahren auf der Straße trotz vorhandenem Radweg. Einig waren sich die 529 Umfrageteilnehmer, die im März von Marketagent.com befragt wurden, dass Radfahrer im Straßenverkehr am gefährlichsten leben. Dieser Aussage stimmten 88 Prozent zu.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 26.02.2021 um 04:54 auf https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/autofahrer-halten-radfahrer-fuer-die-groessten-suender-44976565

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