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Nach Übernahme-Nein

MAN in Steyr kündigt Hälfte der 278 Leiharbeiter

Schließung des Werks wurde eingeleitet

symb_man APA/HELMUT FOHRINGER
Illustration zum Thema MAN-Werk in Steyr. 

Die MAN-Zentrale in München hat eine Woche nach dem Nein der Belegschaft zur Übernahme des Standorts Steyr durch Investor Siegfried Wolf Schritte zur Schließung des Werks eingeleitet.

"Als eine der ersten Maßnahmen werden wir die Anzahl der Leiharbeitnehmer am Standort von 278 in den nächsten Wochen um zunächst rund die Hälfte reduzieren. In einem weiteren Schritt werden wir uns auch von den übrigen Leiharbeitnehmern trennen", teilte München in der APA mit.

"Es gibt keinen Plan C" bei MAN

Ziel sei gewesen, das Werk unter einem neuen Eigentümer mit einer neuen Perspektive zu erhalten. Nachdem dieser "Plan A" abgelehnt worden sei, "setzen wir jetzt den angekündigten 'Plan B' der Schließung konsequent um. Einen 'Plan C' gibt es nicht", stellte der Konzern klar.

Zudem beginnen Verhandlungen über den Sozialplan, da der bisherige an eine Übernahme durch Wolf geknüpft war. Eine entsprechende Einladung wurde der Arbeitnehmervertretung überstellt.

(Quelle: APA)

Aufgerufen am 08.05.2021 um 04:18 auf https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/bei-man-in-steyr-muss-die-haelfte-der-278-leiharbeiter-gehen-102482392

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