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Blutige Messerattacke in NÖ

Der Verdächtige hatte ein Küchenmesser als Tatwaffe mitgebracht

Der Verdächtige soll die Tatwaffe, ein Küchenmesser, selbst mitgebracht haben.

Ein 43-Jähriger soll am Montagabend in Wallsee (Bezirk Amstetten) einem 37-Jährigen zwei Mal in den Bauch gestochen haben. Der Mann wurde schwer verletzt und musste im Landesklinikum Amstetten notoperiert werden. Der Verdächtige wurde kurz nach der Tat festgenommen. Gegen ihn wird wegen versuchten Mordes ermittelt, teilte die Landespolizeidirektion Niederösterreich am Dienstag mit.

Zur Attacke kam es laut Sprecher Heinz Holub am Montag kurz nach 19.30 Uhr in der Wohnung des 37-Jährigen, und zwar gleich nachdem er die Tür geöffnet hatte. Der Verdächtige soll die Tatwaffe, ein Küchenmesser, selbst mitgebracht haben. Außerdem soll der 43-Jährige einen 77-Jährigen durch einen Faustschlag im Gesicht verletzt haben.

Beschuldigter und Opfer sind verwandt

Der Beschuldigte und die Opfer kommen aus dem Bezirk Amstetten, sind österreichische Staatsbürger und verwandt, hieß es von der Polizei. In der Wohnung befanden sich auch eine 65-Jährige und eine 35-Jährige sowie drei Kinder im Alter von drei, elf und 14 Jahren. Der 43-Jährige soll nach seiner Einvernahme am Dienstag auf Anordnung der Staatsanwaltschaft in die Justizanstalt St. Pölten eingeliefert werden. Die Tatortarbeit wurde vom Landeskriminalamt Niederösterreich durchgeführt.

(Quelle: APA)

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