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"Swatting"

Hacker schickt Bombendrohung über Handy von Bursch

16-Jähriger aus Linz-Land wurde wohl reingelegt

Handy, Smartphone, SB Pixabay/CC0
Das Handy des 16-Jährigen wurde offensichtlich gehackt. (SYMBOLBILD)

Hacker haben wohl über das Handy eines 16-Jährigen aus dem Bezirk Linz Land eine Bombendrohung verschickt. Ein Unbekannter hätte dem Teenager angekündigt, dass er ihm die Polizei schicken werde. Ermittlungen laufen.

Ein 16-Jähriger aus dem Bezirk Linz-Land, von dessen Handy am Dienstag Bombendrohungen abgesetzt wurden, ist laut oö. Polizei nicht der Urheber dieser Anrufe. Der Auswertung seiner Rufdaten zufolge führte er das letzte Telefonat einige Zeit bevor die Drohungen eingingen. Nun geht die Exekutive davon aus, dass die unbekannten Täter die Nummer des Teenagers missbräuchlich verwendet haben, die Ermittlungen sind im Gange.

Unbekannter droht Linzer Hauptbahnhof zu sprengen

Am Dienstag rief ein Unbekannter bei drei Linzer Polizeiinspektionen an und drohte, den Hauptbahnhof in die Luft zu jagen. Die Rufnummer wurde dem 16-Jährigen zugeordnet. Eine Hausdurchsuchung wurde durchgeführt und sogar ein Polizeihund zu Hilfe geholt, der aber keinerlei Sprengstoff erschnüffelte.

16-Jähriger wurde gelinkt

Der Teenager stritt bei seiner Einvernahme ab, etwas mit den Drohungen zu tun zu haben. Er sagte aber, dass offensichtlich ein Fernzugriff auf sein Mobiltelefon erfolgt sei und ein Unbekannter ihm in einer Sprach-Chat-App angekündigt habe, er werde ihm die Polizei schicken. Der Jugendliche präsentierte den Ermittlern auch diese Nachricht.

Jemandem unter Angabe falscher Tatsachen die Polizei ins Haus zu schicken, auch "Swatting" genannt, ist eine mittlerweile weit verbreitete Praxis aus den USA, die sich von dort in die ganze Welt verbreitet hat.

(Quelle: APA)

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