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Brutaler Mord an 16-Jähriger

Höchststrafe für Ex-Freund in Wiener Neustadt

Der 20-Jährige, der seine Ex-Freundin getötet haben soll, ist am Donnerstagnachmittag am Landesgericht Wiener Neustadt einstimmig zu 15 Jahren Haft wegen Mordes, Störung der Totenruhe, Körperverletzung und sexueller Belästigung verurteilt worden. Zudem wird der Syrer in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher eingewiesen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Erschwerend wurden das Zusammentreffen von Verbrechen und Vergehen, die Vorstrafen, der rasche Rückfall sowie die grausame, qualvolle Vorgehensweise gewertet, sagte Richter Kurt Weisgram. Von Milderungsgründen wie dem Beitrag zur Wahrheitsfindung oder einem reumütigen Geständnis sei man "meilenweit entfernt" gewesen, begründete der Richter die Verhängung der Höchststrafe. "Von Reue gab es keine Spur", sagte Weisgram.

Schmerzensgeld für Familie der 16-Jährigen

Der Opferfamilie wurde ein Schmerzensgeld in Höhe von 40.000 Euro zugesprochen. Die Staatsanwältin Antonella Baca gab keine Erklärung ab. Anwalt Andreas Reichenbach meldete volle Berufung an.

Brutale Bluttat an Ex-Freundin in Wiener Neustadt

Der 20-Jährige soll die Ex-Freundin in der Nacht auf den 13. Jänner in Wiener Neustadt getötet haben. Die 16-Jährige beendete die Beziehung im Sommer 2018. Das wollte der junge Mann nicht akzeptieren, stellte dem Mädchen monatelang nach, attackierte es auch. Im Jänner soll der Syrer vor dem Wohnhaus der 16-Jährigen aufgelauert und sie im Anton-Wodica-Park mit dem Gürtel erdrosselt haben. Der junge Mann widersprach den Vorwürfen und sagte, dass es sich um einen Unfall bei einem heimlichen Treffen gehandelt habe.

(Quelle: APA)

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