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Bundesheer

Auch in Salzburg rückt Miliz ein

Einsatz bis Ende Juli geplant

Von den 2.3000 zum Einsatzpräsenzdienst einberufenen Milizsoldaten sind am Montag 1.400 eingerückt. Das teilte das Ministerium Montagnachmittag der APA mit. Damit wurden fast 40 Prozent der einberufenen Soldaten vom Einsatz befreit.

Wegen der Corona-Pandemie wurden erstmals in der Geschichte des Landes Milizsoldaten mobilgemacht. Die Kompanie in Salzburg soll nach dreiwöchiger Einsatzvorbereitung Ende Mai die Aufschubpräsenzdiener ablösen, welche derzeit vor allem an den Grenzkontrollstellen zu Deutschland im Assistenzeinsatz sind. Derzeit ist der Einsatz der Miliz bis 31. Juli geplant..

Weniger Milizsoldaten eingerückt

Im März war noch von 3.000 Milizsoldaten die Rede, die einberufen hätten werden sollen. Diese Zahl wurde aber auf 2.300 reduziert, weil offenbar nicht so viele benötigt werden. Davon rückten nur 1.400 ein. Das Bundesheer begründete den hohen Befreiungsgrad mit der langen Dauer des Einsatzes. Der durchschnittliche Befreiungsgrad bei Übungen betrage rund 30 Prozent. "Da es sich hier jedoch um einen mehrmonatigen Einsatz handelt, ist der etwas höhere Grad von Befreiungen verständlich und nachvollziehbar", hieß es seitens des Ressorts.

Aufgaben in der Corona-Krise

Man habe versucht, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen der militärischen Notwendigkeit und den wirtschaftlichen Erfordernissen zu finden. Das sei gelungen, die Miliz werde die Aufträge erfüllen können. Die Milizsoldaten werden jene Aufgaben übernehmen, die bisher von Berufssoldaten und Rekruten, deren Präsenzdienst wegen der Corona-Krise verlängert wurde, erfüllt wurden.

Konkret sind das die Überwachung der Staatsgrenze, die Unterstützung beim Grenzmanagement und die Überwachung kritischer Infrastruktur.

(Quelle: APA)

Aufgerufen am 29.09.2020 um 09:38 auf https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/bundesheer-milizsoldaten-ruecken-in-kasernen-ein-87096856

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