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Wechsel im Burgenland

Auf Niessl folgt Hans Peter Doskozil

Mit zünftiger Blasmusik aus seiner Heimatgemeinde Frauenkirchen (Bezirk Neusiedl am See) haben am Donnerstag vor dem Landhaus Eisenstadt die Abschiedsfeierlichkeiten für den burgenländischen Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ) begonnen. Niessl geht nach 18 Jahren im Amt in Polit-Pension. Im Zuge einer Sonderlandtagssitzung soll Hans Peter Doskozil (SPÖ) mittags als sein Nachfolger gewählt werden.

"Perfektes Wetter, perfekter Nachfolger. Was will man mehr", meinte Niessl auf dem Weg zur Festveranstaltung im Landtagssitzungssaal zur APA. Er fühle sich sehr gut, sagte er. Bereits im Vorfeld hatte er immer wieder betont, dass es nicht Wehmut sondern Demut sei, nach 18 Jahren an der Spitze des Landes zu gehen.

Auftakt zur Landeshauptmannübergabe! Ein aufregender Tag startet und ich freu mich wenn ihr uns begleitet ????

Gepostet von Hans Peter Doskozil am Donnerstag, 28. Februar 2019

Doskozil soll am nachmittag gewählt werden

Die Festveranstaltung im Landtagssitzungssaal wurde vom scheidenden Landtagspräsidenten Christian Illedits (SPÖ) eröffnet. Er wird künftig als Landesrat u.a. für Gemeinden und Soziales zuständig sein. Nach dessen Ansprache waren laut Protokoll pro im Landtag vertretener Partei jeweils ein Redner für etwa zehn Minuten geplant, ehe sich der scheidende Landeshauptmann Niessl verabschiedet.

Die Wahl Doskozils zum neuen Landeshauptmann sowie weitere Personalveränderungen folgen im Zuge der Sonderlandtagssitzung ab 12 Uhr. Gewählt wird u.a. auch die neue Landtagspräsidentin Verena Dunst (SPÖ), die zuvor Landesrätin war. Nach den Wahlen sowie den Angelobungen ist die Ansprache des neuen Landeshauptmannes geplant, der kurz darauf dann auch ein Pressestatement abgeben wird.

Zahlreiche Ehrengäste bei Niessl-Abschied

Anlässlich des Abschieds von Niessl und der Wahl von Doskozil wurden am Donnerstag auch zahlreiche Ehrengäste erwartet. Der frühere Bundespräsident Heinz Fischer kam mit Gattin Margit. Auch der frühere Landeshauptmann Niederösterreichs Erwin Pröll sowie seine Nachfolgerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) sowie der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) fuhren ins Burgenland.

Von den Landtagsabgeordneten waren nicht alle anwesend, denn der frühere ÖVP-Landeshauptmannstellvertreter Franz Steindl sowie der parteifreie Mandatar Gerhard Steier, der 2015 aus der SPÖ medienwirksam ausgetreten ist, fehlten krankheitsbedingt.

(APA)

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