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Contact Tracing

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40 Ärzte in Salzburg mit Erhebungen beschäftigt

Das Leben in Österreich soll sich nach scharfen Gegenmaßnahmen im Rahmen der SARS-CoV-2-Pandemie wieder zunehmend normalisieren. Dadurch steigt die Bedeutung der Rückverfolgung (Contact Tracing) von Ansteckungen mit dem Coronavirus, um ein neuerliches Aufflackern der Covid-19-Erkrankungen zu verhindern. Die APA fragte in den österreichischen Bundesländern zu Umfang und Ablauf der Maßnahmen nach.

In Salzburg führen das Contact Tracing rund 40 Ärzte und Mitarbeiter der Gesundheitsämter durch, und zwar mit Befragungen und Erhebungsformularen.

Contact Tracing in allen Bezirken Salzburgs

Unterstützt werden sie dabei auch von Epidemieärzten, die Polizei kam in Salzburg bisher dabei nicht zum Einsatz. Größter Wert wird darauf gelegt, die Vorgaben des Bundes (24-24-24 Stunden) in allen Bezirken einzuhalten. Das heißt, innerhalb von 24 Stunden sollte der oder die Erkrankte isoliert sein, in weiteren 24 Stunden sind seine Kontaktpersonen zu erheben und nochmals innerhalb von 24 Stunden dann auch diese "abzusondern".

Diese Daten werden erhoben

Die Gesundheitsbehörden erheben dabei die persönlichen Daten, den Beginn der Erkrankung, die Symptomatik, die Reiseanamnese, den Kontakt zu erkrankten Personen und die Kontaktpersonen der Kategorien 1 und 2. Die erhobenen Informationen werden anschließend ins Epidemiologisches Meldesystem (EMS) eingetragen.

In Niederösterreich sind je nach Anforderung bis zu 250 Personen für das Contact Tracing eingesetzt, teilte das Büro von Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) mit. Zur Koordination gebe in jeder Bezirkshauptmannschaft und in der Sanitätsdirektion einen Einsatzstab. Die Teams stehen unter der Einsatzleitung erfahrener Amtsärzte, die zeitnahe nach erfolgter Meldung eines Verdachtsfalles mit der telefonischen Kontaktpersonen-Nachverfolgung beginnen.

Das Contact Tracing beginne bereits bei der Meldung eines Verdachtsfalles und werde bei Bestätigung weiter intensiviert. Erhoben werden: Name, Geburtsdatum, Adresse, Sozialversicherungs-und Telefonnummer, E-Mail Adresse, Arbeitgeber, Symptome, Kontakt mit bestätigtem Fall, Datum des Kontaktes, Hausarzt, vermutete Quelle der Infektion, alle Kontakte in den 48 Stunden vor Auftreten der Symptome (Person, Art, Datum, Ort).

Die Polizei ist den Angaben aus St. Pölten zufolge immer wieder für die Gesundheitsbehörde unterstützend tätig, hauptsächlich bei der Bescheidzustellung. Die Informationen werden in das elektronische Epidemiologische Meldesystem (EMS) des Bundes eingegeben

(Quelle: APA)

Aufgerufen am 15.07.2020 um 07:06 auf https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/contact-tracing-suche-nach-corona-infektionsketten-hoch-aktuell-87208348

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