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Orange in Sicht

Corona-Ampel zeigt positiven Trend

Weiter hohes Infektionsrisiko

symb_corona_ampel APA/BARBARA GINDL
Auf der Corona-Ampel sind nach wie vor alle Bundesländer auf rot geschaltet. (SYMBOLBILD)

Auch diese Woche sind alle Bundesländer auf der Corona-Ampel rot geschaltet worden, womit sie im Bereich des sehr hohen Infektionsrisikos bleiben. Die zuständige Kommission warnte in einer Aussendung am Donnerstagabend, dass die medizinische Versorgung der österreichischen Bevölkerung in weiten Teilen des Landes noch akut bedroht sei. Immerhin stimmen die Aussichten einigermaßen positiv.

Denn in den nächsten zwei Wochen sind Rückgänge der Belagszahlen in den Spitälern wahrscheinlich.

Positiver Trend zeigt sich an Risikozahl

Der positive Trend zeigt sich auch an der Risikozahl. Mit Wien und dem Burgenland nähern sich zwei Bundesländer der 100, unter der nur noch hohes Risiko und damit orange gilt. Insgesamt gibt es überall einen rückläufigen Trend, am wenigsten im besonders öffnungsfreudigen Vorarlberg. Dabei empfiehlt die Kommission den besonders betroffenen Bundesländern, zusätzliche Maßnahmen zu setzen, die in der Lage sind, weitere Anstiege auf den Intensivstationen zu verhindern.

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Beim Corona-Gipfel in Wien wurde beschlossen, dass die Bundesländer unter Einhaltung einiger Vorgaben selbst über weitere Öffnungsschritte entscheiden dürfen. In Salzburg wird die Öffnung …

Wien mit besten Werten

Die besten Werte weist laut dem der APA vorliegenden Arbeitsdokument der zuständigen Kommission in fast allen Kategorien Wien auf, wohl Ergebnis des schon vor dem Lockdown bestehenden strikteren Kurses der Stadtregierung. Bei der Risikozahl liegt man auf 135, womit Wien bei Weiterbestehen des aktuellen Trends bereits kommende Woche in orangen Regionen landen müsste, die immer noch hohes Risiko anzeigen. Gleiches gilt für das Burgenland mit Risikozahl 143.

Vor Öffnung: Ungünstige Situation in Vorarlberg

Etwas grotesk wirkt, dass jene beiden Bundesländer, die neben dem Burgenland ab Montag alles aufsperren, auch die sind, die mit Abstand den schlechtesten Wert haben. Tirol liegt bei 811, Vorarlberg gar bei knapp 881. Mit einer rohen Sieben-Tages-Inzidenz von 952 hat das "Ländle" auch in absoluten Zahlen die ungünstigste Situation. Dies gilt ebenso für die Auslastung der Intensivstationen, wo der Belag laut Prognosen in Vorarlberg als einzigem Bundesland nicht unter die 30 Prozent sinken wird.

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Lockdown endet regional unterschiedlich

Der Lockdown wird am Samstag für Geimpfte enden. Das brachte der Corona-Gipfel am Mittwoch. Die Bundesländer werden eigene, regionale Verordnungen erlassen.

Weniger Corona-Tests

Getestet wird jetzt wieder deutlich weniger mit Ausnahme Wiens, was die niedrigen Inzidenzen dort weiter aufwertet. Auf 100.000 Einwohner wurden in der Bundeshauptstadt gut 112.600 Tests abgegeben, beim Schlusslicht Tirol waren es gerade einmal gut 44.000. Die meisten asymptomatischen Fälle wurden daher auch in Wien gefunden, 51 Prozent der gefundenen Infektionen waren bei Personen ohne Symptome. Der Bundesschnitt liegt bei 26 Prozent. Bei der Quellensuche ist aktuell das Burgenland mit 52 Prozent Erfolgsquote am stärksten. Landesschnitt sind 39 Prozent.

Das wohl erfreulichste Detail an der Vorwoche: In sämtlichen Bezirken und Regionen gehen die Zahlen im 14-Tage-Trend nach unten. Eine Inzidenz von 1.000 überschreiten nur noch Bludenz und Wolfsberg.

(Quelle: APA)

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