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Maßnahmen in der Kritik

Corona-Demo in Linz mit 1.000 Teilnehmern

Auch viele Salzburger dabei

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Teilnehmer der Corona-Demo am 13. Dezember in der Stadt Salzburg.Veröffentlichen

Nach mehreren österreichischen Städten sind am Neujahrstag auch in Linz Gegner der Coronavirus-Maßnahmen zu einer genehmigten Demonstration zusammengekommen, an der laut Polizei an die 1.000 Menschen teilgenommen haben.

Polizei-Sprecher David Furtner sprach von einem Demonstrationstourismus mit vielen Teilnehmern aus Wien, der Steiermark und Salzburg, die durch Österreich ziehen würden.

Kritik an Maskenpflicht und Ausgangssperren

Mehrere Redner kritisierten die Corona-Regelungen der Bundesregierung: Vor allem Maskenpflicht und die Ausgangssperren seien Einschränkungen der Grundrechte und ein Anschlag auf die Demokratie. Die Teilnehmer wurden aufgerufen, das nicht länger hinzunehmen. Außerdem wurde behauptet, dass die Bundesregierung die Einführung einer Impfpflicht plane.

Polizei hält sich in Linz zurück

Abstände wurden von den Demonstranten nur teilweise eingehalten, nur sehr wenige trugen Masken, berichteten Medien am Samstag. Die Polizei hielt sich beim Einschreiten zurück, weil viele Menschen sogenannte Maskenbefreiungsatteste bei sich hatten.

Störung der Demo in Innsbruck

Bei einer Anti-Covid-Demo in Innsbruck ist es am Neujahrstag zu einer "Störungen durch linksautonome Gruppen" gekommen, hält die Polizei in ihrem Bericht von Samstagvormittag fest. Es hatte anfangs einiges an Verwirrung um diese Veranstaltung gegeben, nun folgt eine Reihe von Anzeigen.

Ausgangspunkt war, dass sich gegen 14.00 rund 800 Personen auf der Maria-Theresien-Straße einfanden und einen von ihnen genannten "Coronaspaziergang" begannen. Es handelte sich, so die Polizei, um eine nicht angemeldete Versammlung. Eine ursprünglich für diesen Tag angemeldete Versammlung war am Vorabend vom Veranstalter zurückgezogen worden. Zeitgleich wurden am Nachmittag des Neujahrstages von Vertretern der linken Szene drei angemeldete Standkundgebungen in der Innsbrucker Innenstadt zu den Themen "Antifascista alerta", "Grenzen töten" und "Diskriminierungsformen" abgehalten, eine vierte zum Thema "Moria" habe faktisch nicht stattgefunden, da sich der Anmelder bei den anderen Standorten anschloss.

Teilnehmer der angemeldeten (linksgerichteten) Standkundgebungen hätten begonnen, den Coronaspaziergang" zu stören. Die "rund 100 zum Teil amtsbekannten und demonstrationserprobten Aktivisten", so die Polizei, hätten sich den sich friedlich verhaltenden Coronamaßnahmenkritikern in den Weg gestellt. Die Polizei hatte alle Hände voll zu tun, die "gesetzten Aggressionen zu deeskalieren" und die Versammlung gegen 15.00 Uhr aufzulösen.

Die jüngste Corona-Demo in Salzburg fand am 13. Dezember statt. 

(Quelle: APA)

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