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Nach Kritik an Vorgehen

Impfungen außerhalb der Heime vorgezogen

Weitere Vakzine zugelassen

20201227_PD3005.HR.jpg APA/Georg Hochmuth
Nach Kritik an den nur zögerlich anlaufenden Corona-Impfungen hat die Bundesregierung reagiert und die Impfungen vorgezogen, deren offizieller Start für den 12. Jänner geplant war. (SYMBOLBILD)

Neben den Impfungen in Alters- und Pflegeheimen sollen noch im Jänner bereits die ersten Impfungen außerhalb der Heime durchgeführt werden. Wie Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) in einer Stellungnahme gegenüber der APA ankündigt, sollen nun auch über 80-Jährige geimpft werden, die sich zu Hause befinden oder familiär betreut werden.

Mit der Zulassung des zweiten Impfstoffes von Moderna sei nun auch mehr Impfstoff verfügbar, erklärte Kurz. Daher soll nun mit Impfungen außerhalb der Heime begonnen werden. "Je schneller wir die ältere Generation und vulnerablen Gruppen impfen, desto besser werden wir die Krankenhäuser und Intensivstationen entlasten", so Kurz. Der Schutz dieser Menschen stehe in den kommenden Wochen im Fokus der Impfungen.

Kritik an Impfplan der Regierung

Nach Kritik an den nur zögerlich anlaufenden Corona-Impfungen hat die Bundesregierung reagiert und die Impfungen vorgezogen, deren offizieller Start für den 12. Jänner geplant war. Zudem hatte die EU-Kommission am Mittwoch auf Empfehlung der Arzneimittelbehörde EMA entschieden, als zweiten Corona-Impfstoff ab sofort auch das Mittel des US-Herstellers Moderna in der Europäischen Union zuzulassen.

(Quelle: APA)

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