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Zahlen steigen weiter

Über 300 Corona-Intensivpatienten gemeldet

Vierte Welle in Österreich

smb_intensivstation synmb_intensivbetten symb_intensivpatienten APA/HELMUT FOHRINGER
Die Zahl der Corona-Patienten auf den Intensivstationen hat nun die 300er-Schwelle überschritten. (SYMBOLBILD)

Die Zahl der Intensivpatienten mit einer Covid-19-Erkrankung hat in den vergangenen 24 Stunden deutlich die 300er-Schwelle überschritten. Seit Montag kamen 25 an Corona-Erkrankte auf den heimischen Intensivstationen hinzu, damit befanden sich nach den Zahlen von Gesundheits- und Innenministerium (Stand Dienstag, 9.30 Uhr) 317 Patienten mit einer SARS-CoV-2-Infektion auf den heimischen Intensivstationen.

An der Auslastung der Intensivstationen richtet sich bekanntlich der Corona-Stufenplan der österreichischen Regierung. Stufe zwei tritt demnach sieben Tage nach Erreichen von 300 Corona-Intensivpatienten in Kraft.

Verschärfungen könnten drohen

Mit dieser Stufe gilt dann in der Nachtgastronomie (und "ähnlichen Settings") sowie bei Veranstaltungen ohne zugewiesene Sitzplätze mit mehr als 500 Personen eine 2-G-Regel, d.h. nur mehr Geimpfte oder Genesene haben dort Zutritt. Außerdem sind in Stufe zwei Antigentests mit Selbstabnahme ("Wohnzimmertests") österreichweit nicht mehr als Nachweis für Bereiche mit 3-G-Eintrittsregel gültig.

Coronavirus breitet sich weiter aus

Der für einen "falschen" Montag - am Montag war Feiertag - exorbitant hohe Dienstagswert, der deutlich über dem Schnitt der vergangenen sieben Tage von 5.154 lag, brachte auch einen sehr schlechten Wert bei der Sieben-Tages-Inzidenz von 403,9 Fällen pro 100.000 Einwohnern mit sich. Derzeit gibt es fast 50.000 Fälle von aktiven Corona-Infektionen, genau 49.469 und damit um 2.401 mehr als am Montag.

symb_lockdown Pixabay
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Kärnten verschiebt planbare OPs

In Kärnten etwa tritt nun Stufe zwei des Maßnahmenplanes in den Spitälern in Kraft. Wie Gesundheitsreferentin Beate Prettner (SPÖ) am Dienstag vor Journalisten sagte, wurden 22 Corona-Intensivpatienten verzeichnet, um drei mehr als noch am Vortag. Damit ist die Schwelle von 20 Patienten überschritten, ab der planbare Operationen verschoben werden.

(Quelle: APA)

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