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Corona-Krise

Diese Apps sind zur Zeit gefragter denn je

Handy wird zum ständigen Begleiter

Die Corona-Krise und die damit verbundene Ausgangsbeschränkung verändert auch die Smartphone-Nutzung. Hier findet ihr die derzeit beliebtesten Handy-Apps.

Das US-amerikanische Unternehmen "App-Annie" hat herausgefunden, dass in stark betroffenen Ländern – wie etwa China – die Menschen im Schnitt fünf Stunden am Tag mit ihrem Handy verbringen. Das ist gegenüber 2019 ein Anstieg von 30 Prozent. Vergleichsweise liegt in Deutschland der Anstieg noch bei zwei Prozent – Tendenz steigend. 

Büro-Apps im Trend

Folgende Apps, die das Arbeiten im Home Office erleichtern, sind derzeit laut "App-Annie" äußerst beliebt:

  • Huawei Cloud WELink
  • DingTalk
  • Zoom Cloud

FinTech-Apps gefragt

Auch Finanz-Apps, die den Usern die Entwicklung der Märkte zeigen, werden häufiger heruntergeladen als noch vor wenigen Monaten – höchstwahrscheinlich wegen der Instabilität des Aktienmarktes. 

Schaut man sich beispielsweise die Trends im App-Store an, fällt auf: Etliche Unterhaltungs- und Lern-Apps wie:

  • Tandem – Sprachen lernen
  • Spielideen
  • und Eversports: Sport & Yoga Kurse 

... scheinen bei den Usern aktuell am beliebtesten zu sein.

Dating-Apps verbuchen Rückgang

Eine weitere Interessante Entwicklung zeigt sich laut Daten- und Analyseexperten bei den Dating-Apps. 

  • Tinder
  • Bumble
  • oder PlentyOfFish

... verzeichnen leichte Abwehrtskurven. Der Grund dafür wird wohl einfach der sein, dass nach dem Online-Flirt keine reale Begegnung mehr folgt. 

Handynutzung in Österreich steigt stark an

Die Maßnahmen der Bundesregierung gegen die Ausbreitung des Corona-Virus schlagen sich auch in der Nutzung des Mobilfunks gewaltig nieder. Wie das Forum Mobilkommunikation (FMK) am Montag in einer Aussendung mitteilte, hat sich etwa das Gesprächs-Volumen im Vergleich zu Vorkrisenzeiten um nicht weniger als 81 Prozent auf 112 Millionen Minuten gesteigert.

Das FMK sieht Österreichs Mobilfunknetz als krisenfest bestätigt. Eine der Hauptgründe für die vermehrte Nutzung ist freilich das nun weitverbreitete Home Office. Während das Gros der Unternehmen noch über ein Festnetz verfügt, haben nur noch knapp 46 Prozent aller Haushalte auch einen Festnetz-Anschluss.

Die Anzahl der Handy-Gesprächsminuten hat sich schlagartig auf täglich gesamt rund 112.180.000 Minuten gesteigert. Zudem hat sich auch die Spitzenzeit sehr verschoben: Vor der Corona-Krise wurde am häufigsten in den frühen Abendstunden rund um 18.00 Uhr telefoniert, liegt die Verteilungsspitze nun rund um 10.00 Uhr vormittags. Der Mobilfunk ersetzt nun an vielen Orten die Festnetz-Firmen-Nutzung.

Datennutzung um 30 Prozent gestiegen

Die Datennutzung im Mobilnetz ist immerhin auch um fast ein Drittel gestiegen. Durchschnittlich werden täglich in Österreichs Mobilfunknetzen rund 8,71 Millionen Gigabyte Daten übertragen. Das entspricht einem Zuwachs von 29,6 Prozent. Das Gros des Datenverkehrs wird in den Abendstunden zwischen 19.00 und 21.00 Uhr verzeichnet.

Das FMK sieht den Mobilfunk in Österreich auch für Krisen sehr gut aufgestellt, zudem wird laufend an Kapazitätserweiterungen gearbeitet. Allein im Jahr 2018 wurden gesamt über 650 Millionen Euro in den 4G-Ausbau investiert, mit der notwendigen Erweiterung der Netze um 5G wird dieses Volumen in den kommenden Jahren ein Vielfaches übersteigen.

Das sind die besten Videochat-Apps

(Quelle: SALZBURG24/APA)

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