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Prognose-Konsortium warnt

Corona-Lage aktuell "sehr instabil"

Experten erwarten moderate Zuwächse

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Das Corona-Prognose-Konsortium warnt vor der aktuell "instabilden" Lage. (SYMBOLBILD)

Das Covid-Prognose-Konsortium geht bis Mitte Oktober von einem leichten Anstieg bei den Infektionszahlen und einem moderaten Zuwachs bei den Covid-Patientinnen und -Patienten aus, die einer Spitalsbehandlung bedürfen.

Was die Auslastung auf den Intensivstationen betrifft, rechnen die Experten bis 13. Oktober mit 259 Covid-Patientinnen und -Patienten, im schlimmsten Fall könnten es über 300 sein. Auf Normalstationen werden zumindest an die 700 Covid-19-Erkrankte erwartet.

Am heutigen Mittwoch mussten 226 mit SARS-CoV-2-Infizierte intensivmedizinisch behandelt werden, weitere 644 Betroffene wurden österreichweit in Krankenhäusern betreut. Zuletzt lag die Auslastung aller für Covid zugewiesenen und nutzbaren Intensivbetten gemäß den Ländermeldungen an das Gesundheitsministerium bei 33,9 Prozent. Bezogen auf die gesamte Bettenkapazität auf Intensivpflegestationen machte die Auslastung 11,4 Prozent aus.

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Die Delta-Variante dürfte sich nicht nur erfolgreicher verbreiten als frühere Mutationen, sondern auch zu schwereren Verläufen führen, insbesondere in der nicht geimpften Bevölkerung. (SYMBOLBILD)

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Prognose von 1.800 Neuinfektionen pro Tag

Hinsichtlich des Infektionsgeschehens rechnet das Prognose-Konsortium bis kommenden Mittwoch (6. Oktober) mit rund 1.800 Neuinfektionen pro Tag. Aktuell liegt der Sieben-Tages-Schnitt bei 1.764 täglichen neuen Fällen. Am kommenden Mittwoch ist den Experten zufolge von einer Sieben-Tages-Inzidenz von 139 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner auszugehen, gegenwärtig liegt sie bei 138,3. Allerdings verläuft die Entwicklung in den einzelnen Bundesländern eine durchaus unterschiedlich. Im Burgenland dürfte die Sieben-Tages-Inzidenz am kommenden Mittwoch bei 59 zu liegen kommen und damit weiter sinken, während sie in Oberösterreich auf 193 klettert und an der 200er-Marke kratzt.

Phase aktuell "sehr instabil"

Das Covid-Prognose-Konsortium warnt davor, aus dem Umstand, dass die Zahlen nicht mehr signifikant in die Höhe schnellen, den voreiligen Schluss zu ziehen, dass das Schlimmste überstanden sei. Die aktuelle Phase sei "eine sehr instabile", heißt es in der im Auftrag des Gesundheitsministeriums erstellten Kapazitätsvorschau. Die Experten verweisen auf den vergangenen Oktober, als die Fallzahlen zunächst ebenfalls moderat anstiegen, ehe sie sich Ende des Monats binnen sieben Tagen zu verdoppeln begannen. "Insbesondere vor dem Hintergrund des bereits in einigen Bundesländern erhöhten ICU-Belags (in Wien liegt er etwa bei 20 Prozent, Anm.) und dem erwarteten Einsetzen saisonaler Effekte ist das aktuelle Infektionsgeschehen engmaschig zu beobachten, um rechtzeitig Maßnahmen ergreifen zu können", empfiehlt das Covid-Prognose-Konsortium.

(Quelle: APA)

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