Jetzt Live
Startseite Österreich
Verhandler auf Tauchstation

Mögliche Tirol-Isolation weiter unklar

Schärfere Maßnahmen wegen Corona-Mutation?

Verwirrung hat letzte Nacht über die Verhandlungen zwischen Gesundheitsministerium und Tirol wegen möglicher verschärfter Maßnahmen aufgrund der "Südafrika-Mutante" geherrscht. Es ist weiterhin völlig unklar, wie es in dem Bundesland weitergehen soll.

Aus Landhauskreisen hatte es zunächst gegenüber der APA geheißen, die Gespräche zwischen Minister Rudolf Anschober (Grüne) und LH Günther Platter (ÖVP) seien ohne Ergebnisse vertagt worden. Aus dem Bund war aber kurz darauf zu vernehmen, dass noch an einer Einigung gefeilt werde.

Unklarheit um möglichen Lockdown

Eine offizielle Stellungnahme war trotz mehrmaliger Anfrage der APA aber nicht zu erhalten, die Verhandler und deren Sprecher befanden sich auf Tauchstation. Aus dem Landhaus hatte es gegen Mitternacht gelautet, die Gespräche seien vertagt worden, der weitere Fahrplan stehe noch nicht fest.

Dieser werde vom Bund bestimmt und voraussichtlich am Montag besprochen. Der Verhandlungsmarathon dürfte sich mehr als gespießt haben und kontrovers verlaufen sein.

Schärfere Maßnahmen wegen "Südafrika-Mutante"?

Zuletzt war sogar eine Isolation bzw. Quarantäne oder eine Lockdown-Verlängerung für Tirol im Raum gestanden. Seitens Anschobers hatte es geheißen, dass bis Sonntagabend "Bilanz" gezogen und dann eine Entscheidung bekanntgegeben wird.

Die Verschärfungs-Debatte ins Rollen gebracht hatte die Innsbrucker Virologin Dorothee von Laer, die sich für eine Isolation sowie einen verlängerten Lockdown ausgesprochen hatte. Landeshauptmann Platter erteilte solchen Maßnahmen jedoch eine Absage, man setze stattdessen auf die mit dem Bund abgestimmten Maßnahmen wie etwa flächendeckende Tests und intensiviertes Contact-Tracing

(Quelle: APA)

Aufgerufen am 08.03.2021 um 02:03 auf https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/corona-mutation-moeglicher-tirol-lockdown-weiter-unklar-99502084

Kommentare

Mehr zum Thema