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Folgt Ökonomie-Krise?

Unzufriedenheit mit Corona-Politik steigt

Österreicher befürchten große Schäden in Wirtschaft

Arbeitslosigkeit, AMS, Wirtschaft, SB APA/GEORG HOCHMUTH
Die Österreicher sind zunehmend besorgt über die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise. (SYMBOLBILD)

Ein Großteil der Österreicher macht sich laut einer aktuellen Umfrage Sorgen um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise. Die Unzufriedenheit mit den Maßnahmen der Politik wächst.

Mittlerweile glauben laut einer Gallup-Onlineumfrage unter 1.000 Personen fast zwei Drittel, dass die Maßnahmen zur Pandemiebewältigung einen großen ökonomischen Schaden anrichten. 

Sorge vor wirtschaftlichen Schäden wächst

Vor einem Jahr waren es erst 41 Prozent, die der Aussage, die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Maßnahmen würden das Leben von Menschen in Österreich mehr zerstören als Corona selbst, zustimmten.

 

Unzufriedenheit mit Covid-Politik wächst

Auch die heimische Corona-Politik wird deutlich schlechter eingeschätzt. Im Februar 2021 sagten nur mehr 28 Prozent der Befragten, Österreich habe bei der Bewältigung der Corona-Krise mehr Erfolg als andere EU-Länder. Im November 2020 waren noch 42 Prozent dieser Meinung gewesen.

 

Fehlender Tourismus und Online-Shopping Hauptfaktoren

Dass Österreich einen größeren wirtschaftlichen Schaden erlitten hat als andere Länder in der EU, liegt für die Befragten in erster Linie daran, dass Österreich so stark vom Tourismus abhänge und durch Onlineshopping viel Geld ins Ausland abgeflossen sei.

Innovation soll gefördert werden

46 Prozent sagten, es sollten nur jene Unternehmen gerettet werden, die eine Zukunft haben; gleichzeitig sollten Innovation und neue Geschäftsmodelle gefördert werden. Für das Gießkannenprinzip, also bestehende Firmen ohne Einschränkungen durch Staatshilfe zu retten, sprachen sich 27 Prozent aus. FPÖ-affine Umfrageteilnehmer bevorzugten letztere Vorgehensweise um einiges häufiger, wie das Gallup-Institut am Montag mitteilte. 11 Prozent meinten, man brauche gar nichts zu tun, da sich die Wirtschaft von selbst regle.

 

Klimaschutz weiterhin Thema

Gefragt danach, wann die Klimaschutzmaßnahmen wieder vorangetrieben werden sollten, sagten 43 Prozent: "Sofort, Klimaschutz kann nicht warten." 32 Prozent waren der Ansicht, damit könne man bis nach der Krise warten, derzeit gebe es dringlichere Probleme. 13 Prozent sahen keinen Handlungsbedarf, denn die Natur erhole sich von selbst. Für 6 Prozent der Befragten war es im Umfragezeitraum (18. bis 22. Februar) hingegen schon zu spät, den Klimawandel zu stoppen.

(Quelle: APA)

Aufgerufen am 23.04.2021 um 05:34 auf https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/corona-politik-oesterreicher-befuerchten-grosse-schaeden-in-wirtschaft-100468657

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