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Zu viele Einmeldungen

Corona-Test-Meldesystems EMS vor Zusammenbruch

Gesundheitsministerium ordnet Maßnahmen an

symb_Gurgeltest APA/ROLAND SCHLAGER
Das EMS, jenes System, bei dem alle Corona-Tests eingemeldet werden, steht offenbar kurz vor dem Zusammenbruch.

Das Epidemiologischen Meldesystems (EMS), in dem die behördlichen Corona-Testergebnisse aus ganz Österreich zentral gesammelt werden, droht laut Gesundheitsministerium aufgrund Überlastung zusammenzubrechen.

Die Dynamik der vierten Welle führe aktuell zu einer "noch nie dagewesenen Anzahl an Testergebnissen", die das EMS vor eine "akute Herausforderung" stelle, hieß es am Abend aus dem Ministerium zur APA.

Verdachtsfälle nicht mehr berücksichtigt

"Um einen Zusammenbruch des EMS zu verhindern, hat das Gesundheitsministerium Bundesländer und Labore angewiesen, ab sofort nur mehr Personen mit positivem Testergebnis in das EMS einzumelden", hieß es am Donnerstagabend gegenüber der APA. Negative Testergebnisse und Verdachtsfälle dürfen bis auf Weiteres nicht eingemeldet werden. Sie sollen stattdessen über bundesländereigene Systeme abgearbeitet werden.

Auch Salzburg betroffen

Diese Maßnahme betrifft Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Vorarlberg. Die Steiermark, Kärnten und das Burgenland sind "aufgrund anderer technischer Voraussetzungen" davon ausgenommen. Die "Notmaßnahme" bleibe so lange aufrecht, bis festgestellt werden kann, dass das EMS aufgrund abnehmender Fallzahlen "hinreichend leistungsfähig" bleibt, hieß es.

(Quelle: APA)

Aufgerufen am 24.05.2022 um 11:58 auf https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/corona-test-meldesystems-ems-vor-zusammenbruch-112692049

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