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Teure Zusatzmaßnahmen

Corona-Krise kostet Post bisher 10 Mio. Euro

Post-Chef rechnet mit noch höheren Kosten

Post-Mitarbeiter arbeiten aktuell "in Kleingruppen

Die Post rechnet wegen der Corona-Krise mit zusätzlichen Kosten im zweistelligen Millionenbereich. (SYMBOLBILD)

Die Schutzmaßnahmen im Zuge der Coronakrise dürften bei der Post heuer einiges an Kosten verursachen. "Bei den coronabedingten Zusatzmaßnahmen gehen wir von bisher aufgelaufenen Kosten von ca. zehn Millionen Euro aus, die sich im Lauf des Jahres noch deutlich erhöhen," sagte Post-Chef Georg Pölzl am Freitag im Interview mit den "Oberösterreichischen Nachrichten" (OÖN).

Als Vorsichtsmaßnahme, um weitere Infektionen zu vermeiden, arbeiten die Post-Mitarbeiter aktuell "in Kleingruppen, die Schichten beginnen mit zeitlichem Abstand zueinander, und alle Personen werden bis auf Weiteres wöchentlich getestet", so Pölzl weiter. Im Mai hatte es in zweien der 15 Logistikzentren der Post Corona-Infektionscluster gegeben.

Gewinnprognose der Post nach Coronavirus "unrealistisch"

Die Vorkrisenprognose von 200 Mio. Euro operativem Gewinn (EBIT) für das heurige Jahr sei "unrealistisch. Covid-19 und bank99 verursachen Zusatzkosten und Erlösschmälerungen, die auf das Ergebnis drücken werden", so Pölzl zu den "OÖN".

Dennoch laufe die im April gestartete bank99 gut, man habe bereits mehr als 30.000 Konten. Die Anlaufkosten, die für den Aufbau der Bank nötig seien, habe man erwartet. Der Post-Chef rechnet damit, dass die Bank ab 2023 profitabel sein wird.

(Quelle: APA)

Aufgerufen am 09.07.2020 um 11:33 auf https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/coronakrise-kostet-die-post-heuer-schon-zehn-mio-euro-88790842

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