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Erster Prozess gegen Corona-Erkrankte

Kärntnerin wegen Gefährdung von Menschen vor Gericht

Die Frau soll trotz Heimquarantäne in den Supermarkt gegangen sein
Die Frau muss sich nun vor Gericht verantworten.

Eine Kärntnerin muss sich am Mittwoch wegen Gefährdung von Menschen durch übertragbare Krankheiten vor Gericht verantworten. Sie soll während ihrer Covid-19-Erkrankung trotz mündlich verhängter Heimquarantäne in einen Supermarkt gegangen sein. Dabei habe sie keinen Mund-Nasen-Schutz getragen. Die Verhandlung am Landesgericht Klagenfurt ist die erste derartige in Österreich.

Laut Staatsanwaltschaft habe die Frau eine Handlung begangen, "die geeignet war, die Gefahr der Verbreitung einer übertragbaren, anzeigepflichtigen Krankheit herbeizuführen". Die Verhandlung beginnt um 14.45 Uhr, sie war vorerst für eine Dreiviertelstunde angesetzt.

(Quelle: APA)

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