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Film über Koch-WM

Junge Weltmeister starten Crowdfunding

Österreichs Jugendnationalteam der Köche schaffte im Vorjahr die Sensation: Beim größten Koch-Event Europas holten sie sich den Weltmeistertitel. Das Highlight wurde dokumentiert und soll nun als Film erscheinen. Dafür haben die Jung-Köche nun ein Crowdfunding gestartet.

Geplant war ein Film über die WM-Teilnahme von Anfang an – allerdings nicht in diesem Ausmaß. Deshalb brauche man nun auch noch finanzielle Ressourcen, sagt Alexander Forbes, Obmann des Verbands der Salzburger Köche, im Gespräch mit SALZBURG24. Mit dem Film wolle man vor allem dem Nachwuchs, den Kindern und Jugendlichen, zeigen, was Kochen alles sein kann und was wirklich dahintersteckt. Unter dem Titel „CULINARY WORLD CUP – Der Heilige Gral der Köche“ wird nun Geld via Crowdfunding gesammelt. Ziel sind 15.000 Euro, 40 Prozent (Stand 17. April 2019) wurden schon erreicht.

Salzburger trainiert Nationalteam

Zwei Jahre lang haben sich Österreichs Nachwuchsköche auf die Weltmeisterschaft in Luxemburg vorbereitet. Richtig intensiv wurde es sechs Wochen vor dem Start, erläutert Forbes. Er war im November 2018 als Trainer des Teams mit dabei, mittlerweile ist er seit drei Wochen Teamchef und arbeitet schon an den Rezepten für die Koch-Olympiade 2020 in Stuttgart.

.....druckfrisch mit unsem #ChefsTable Verbandsmagazin dabei die WELTMEISTERBEILAGE ....der '#WINTERTRAUM wurde...

Gepostet von Verband der Köche Österreichs am Mittwoch, 16. Januar 2019

Köche aus 75 Nationen bei WM

Die Jungköche Thomas Penz (Innsbruck), Michael Ploner (Nauders), Manuel Hammerl (Mautern), Celino Waldner (Salzburg) und Agnes Karrasch (Wien) haben mit ihrem Menü in Luxemburg überzeugt. Die Konkurrenz war groß, mehr als 2.000 Köche aus 75 Nationen kochten um den WM-Titel.

Crowdfunding für Koch-Dokumentation

Während viele andere Teams das mit einem großen Budget machten, sei man in Österreich auf Sponsor-Gelder und Ehrenamtlichkeit angewiesen, betont Forbes. „Unsere Partner und Sponsoren finanzieren den Großteil, trotzdem haben wir nur 1/10 von dem zur Verfügung, was andere haben. Das hat in Österreich einfach keinen hohen Stellenwert“, erklärt Forbes, der zurzeit im Hotel Berghof in St. Johann im Pongau kocht.

Auch das soll der Film ändern. „Cordoba war Gestern – LUXEMBOURG 2018 zeigt, dass Österreich als Tourismusland ernst genommen werden muss“, heißt es dazu in der Kampagne, die noch 56 Tage läuft.

(Quelle: SALZBURG24)

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