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Kriminalstatistik 2019

Cyberkriminalität deutlich angestiegen

Cybercrime, Kriminalität, Computer, Polizei, SB APA/dpa/Oliver Berg
Cyberkriminelle haben es durch alte Computersysteme oft leicht. (SYMBOLBILD)

Im Bereich der Cyberkriminalität hat es 2019 einen signifikanten Anstieg der Fallzahlen gegeben. Das geht aus der vorläufigen Kriminalstatistik hervor.

Bei schweren Formen wie Hacking und dem Zerstören von Datensätzen liegen die Zuwächse bei über 50 Prozent, bei Fake Shops sind Zuwächse von mehr als 100 Prozent zu verzeichnen, gab der Chef des Bundeskriminalamts, Franz Lang, am Freitag bekannt.

Alte Systeme machen es Kriminellen leicht

Wie Lang im "Ö1 Journal um acht" darlegte, machen es Konsumenten den Kriminellen oft leicht, indem sie veraltete Computersysteme nutzen, diese nicht schützen, keine Back Ups erstellen und grundsätzlich ein geringes Risikobewusstsein an den Tag legen. Auch immer mehr Unternehmen sind von Computerkriminalität betroffen - einer Studie zufolge sind 80 Prozent der heimischen Klein- und Mittelbetriebe bereits Ziel einer Cyber-Attacke geworden.

Kriminalstatistik: Mehr Vernetzung geplant

Zur Eindämmung von Delikten gegen Leib und Leben sollen "in anderer Form" die sogenannten Fallkonferenzen wiedereingeführt werden, die Polizeibehörden mit Gewaltschutzexperten vernetzen, kündigte Lang an. Ziel ist es, einen raschen und umfassenden Informationsaustausch der beteiligten Stellen zu bewirken.

Gefährderansprachen einführen

Informationssperren sollen zukünftig ausgeschlossen werden. Bei polizeilichen Wegweisungen soll es die Möglichkeit geben, Betroffene zu sogenannten Gefährderansprachen bei der nächstgelegenen Polizeiinspektion zu verpflichten.

(Quelle: APA)

Aufgerufen am 01.12.2020 um 07:04 auf https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/cyberkriminalitaet-in-oesterreich-deutlich-angestiegen-81193609

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