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Hohe Inzidenzen

Das sind Österreichs Corona-Hotspots

Braunau mit niedrigster Impfquote

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Bezirke mit niedriger Impfquote weisen gleichzeitig sehr hohe Inzidenzen auf. (SYMBOLBILD)

Dass in der vierten Corona-Welle ein Zusammenhang zwischen der Schutzimpfung gegen Covid-19 und den Infektionszahlen offensichtlich gegeben ist, zeigt sich, wenn man einen Blick auf die am stärksten betroffenen Bezirke wirft. Das zeigt sich in Salzburg vor allem im Flachgau und Tennengau.

Derzeit gibt es in Österreich acht Bezirke, deren Sieben-Tage-Inzidenz (Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen je 100.000 Einwohner, Anm.) über 2.000 liegt. Sie weisen durchwegs schlechte Impfzahlen auf. Besonders rasant steigen derzeit die Inzidenzen unter jungen Menschen an.

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7-Tage-Inzidenz bei 5- bis 15-Jährigen verdoppelt

Die 7-Tage-Inzidenz beträgt laut Landesstatistik für Salzburg (Stand heute, 8.30 Uhr) 1.689. Am höchsten ist sie im Tennengau mit 2.079.

Geringe Impfquote im Flachgau und Tennengau 

So auch die Salzburger Bezirke Hallein (2.113,4) und Salzburg-Umgebung (2.046,9). Wenig überraschend ist auch dort die Impfbereitschaft gering. In Hallein beträgt die Durchimpfungsrate 58,06 Prozent, in Salzburg - Umgebung 61,61 Prozent. Österreichweit besitzen 66,08 Prozent der Gesamtbevölkerung ein aktives Impfzertifikat.

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70 Prozent in Österreich zumindest einmal geimpft

Sieben von zehn Menschen in Österreich sind zumindest einmal gegen Covid-19 geimpft. Das zeigen die vom Gesundheitsministerium veröffentlichten Daten des elektronischen Impfregisters. Demnach haben …

Niedrigste Durchimpfungsrate in Braunau

Bei der österreichweit höchsten Sieben-Tage-Inzidenz hält dem Dashboard der AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit, Anm.) zufolge im Moment der Bezirk Lienz mit 2.437,8 (Stand: 23. November). Beim Impfen liegt Osttirol deutlich unter dem Österreich-Schnitt - die Durchimpfungsrate, die anhand aktiver Impfzertifikate berechnet wird, beträgt den Daten des Gesundheitsministeriums zufolge 59,97 Prozent. Das ist der sechstschlechteste Wert aller 94 Bezirke. Negativer Spitzenreiter ist in dieser Hinsicht Braunau in Oberösterreich mit 54,82 Prozent, wo die Sieben-Tage-Inzidenz 2.124,1 beträgt.

Oberösterreich kämpft weiter mit hohen Infektionszahlen

Neben Braunau haben drei weitere oberösterreichische Bezirke Inzidenzen jenseits der 2.000er-Marke, nämlich Ried im Innkreis (2.237,7), Schärding (2.104,9) und Vöcklabruck (2.079,8). In Vöcklabruck sind es 59,83 Prozent, in Schärding 60,63 Prozent und in Ried im Innkreis 61,44 Prozent.

Die drei Bezirke mit den höchsten Impfquoten - Oberpullendorf (75,82 Prozent) und Eisenstadt - Umgebung (74,41 Prozent ) im Burgenland sowie Mistelbach (75,41) in Niederösterreich - halten bei Sieben-Tage-Inzidenzen, die deutlich unter dem Österreich-Schnitt von derzeit 1.107,1 liegen. Mistelbach weist eine Inzidenz von 552,2 auf, Oberpullendorf 766,3 und Eisenstadt - Umgebung 875,5. Der Bezirk mit der gegenwärtig niedersten Inzidenz in ganz Österreich ist Gänserndorf im Weinviertel mit 463,0. Die Durchimpfungsrate ist mit 71,72 Prozent - wenig überraschend - signifikant über dem Schnitt.

(Quelle: APA)

Aufgerufen am 07.12.2021 um 06:18 auf https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/das-sind-oesterreichs-corona-hotspots-112975954

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