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Mutter gesteht Tat

Drei Kinder in Wiener Wohnung getötet

Polizisten machen grausigen Fund

Eine 31-Jährige soll in Wien-Donaustadt ihre drei kleinen Töchter getötet haben. Nach einem Suizidversuch, der laut Polizei leichte Verletzungen verursachte, meldete sich die Frau über den Notruf, wo sie das Tötungsdelikt gestanden habe. Die Mutter hat sich in der Einvernahme weiterhin geständig gezeigt, meldete die Polizei am frühen Abend.

Die Mutter hatte den Notruf gegen 5.20 Uhr abgesetzt. Polizisten rasten zu dem einstöckigen Mehrparteienwohnhaus in der Nähe des Kagraner Platzes. Weil die aus Nepal stammende Frau bei ihrem Anruf angekündigt hatte, sich auch selbst töten zu wollen, sei sie zunächst von den ersten Einsatzkräften fixiert worden.  

Drei Kinder kommen ums Leben 

"Bei einer sofortigen Durchsuchung der Wohnstätte fanden die Polizeibeamten zwei Mädchen vor, bei denen eindeutige Todeszeichen vorhanden waren. Ein drittes Mädchen wurde hospitalisiert, die Reanimation blieb jedoch erfolglos", berichtete Polizeisprecher Paul Eidenberger. Die beiden jüngeren Kinder waren in einem Zimmer der Wohnung entdeckt worden, die ältere Schwester in einem Nebenraum. 

Die Frau selbst wies laut Eidenberger Verletzungen im Handbereich auf, die nicht so schwerwiegend waren, dass sie ins Spital gebracht hätte werden müssen. Es habe sich um oberflächliche Schnitte durch ein Messer gehandelt. Ein Amtsarzt beurteilte die 31-Jährige mittlerweile als einvernahme- und haftfähig. Die Hintergründe der Tat könnten "in Eheproblemen und Familienproblemen" zu suchen sein, sagte Polizeisprecher Paul Eidenberger der APA.  

Schockierende Bluttat in Wien 

Dem Vater überbrachten Ermittler die Schreckensnachricht an seinem Arbeitsplatz in einem Lokal im Bezirk Alsergrund. Er wurde, ebenfalls mit Hilfe eines nepalesischen Übersetzers, als Zeuge vernommen werden. Er sei zum Tatzeitpunkt definitiv nicht in der Wohnung gewesen. 

Waren Eheprobleme der Auslöser? 

Aus dem Umfeld der Familie verlautete, dass sich die Frau ungefähr seit der Geburt des jüngsten Kindes in einer psychisch schwierigen Lage befunden haben soll.

Es sei zu Streit mit dem 44-Jährigen gekommen, eine Trennung oder Scheidung standen offenbar im Raum. Die 31-Jährige soll befürchtet haben, in diesem Fall die Kinder zu verlieren. Der Mann hatte zuletzt nicht mit seiner Frau und den Kindern zusammengelebt, er war nach einem angeblich von beiden Seiten handgreiflichen Streit weggewiesen worden. 

Für Samstagabend waren die Obduktionen der Kinder angesetzt. Die Ergebnisse der Gerichtsmedizin sollten am Sonntag kommuniziert werden, hieß es.

(Quelle: SALZBURG24)

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