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Doping geduldet?

Dürr widerruft Vorwürfe gegen ÖSV

ÖSV zieht Klage zurück

Johannes Dürr bot einen öffentlichen Widerruf an

Johannes Dürr hat sich mit dem ÖSV auf einen Vergleich geeinigt. (ARCHIVBILD)

Dopingsünder Johannes Dürr hat seine Vorwürfe gegenüber dem Österreichischen Skiverband (ÖSV) betreffend stillschweigender Duldung von Doping widerrufen. Der ehemalige Skilangläufer veröffentlichte den Widerruf auf seiner Facebookseite.

Dürr hatte am 9. September vor der Verhandlung am Landesgericht Innsbruck wegen seiner Äußerungen im Sommer 2018 angeboten, die Vorwürfe zurückzuziehen und die Kosten zu übernehmen. Der ÖSV wird daher seine Klage zurückziehen.

Dürr rudert zurück

"Ich, Johannes Dürr, widerrufe meine Äußerungen, der Österreichische Skiverband würde Doping stillschweigend dulden, gezielt die Augen vor Doping verschließen und/oder Doping hinnehmen, so lange der Dopende sich dabei nicht erwischen lasse, und/oder gleichsinnige Äußerungen", schrieb Dürr auf Facebook.

Gepostet von Johannes Dürr am Mittwoch, 16. September 2020

Skiverband hat Dürr geklagt

Dürr war im Sommer vor zwei Jahren bei einer sogenannten "FuckUp"-Night in Wattens in Tirol, bei der Betroffene ihr berufliches Scheitern, Fehler und den Weg zurück schildern, damit andere davon lernen können, aufgetreten. Er hatte dabei, befragt zur Rolle des ÖSV hinsichtlich Dopings, zwar von keiner aktiven Unterstützung, aber von einer Art stillschweigender Duldung berichtet. Der Skiverband verschließe die Augen vor Doping und nehme es hin, solange sich der Dopende nicht erwischen lasse, hatte der ehemalige Langläufer damals gesagt. Der ÖSV hatte Dürr daraufhin geklagt.

(Quelle: APA)

Aufgerufen am 13.04.2021 um 10:44 auf https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/duerr-widerrief-auf-facebook-vorwuerfe-gegen-oesv-93144580

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