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Eduard Müller

Ehemaliger Finanzbeamter ganz oben angelangt

Eduard Müller APA/HANS KLAUS TECHT
Der gebürtige Burgenländer übernimmt auch Straches Agenden.

Ein einstiger Finanzbeamter ist ganz oben in der Hierarchie angelangt: Der gebürtige Burgenländer Eduard Müller (56) wird Finanzminister. Der Leiter der Sektion 1 im Ressort übernimmt auch die Agenden für öffentlichen Dienst und Sport, die der zurückgetretene FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache über hatte. Er war auch Geschäftsführer des Linde Verlages, wo er etwa das "SteuerSparBuch" publizierte.

Müller wurde am 31. August 1962 in Oberwart geboren und besuchte die Handelsakademie. Nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften und einem postgradualen MBA-Studium begann er seine berufliche Laufbahn beim Finanzamt in seiner Geburtsstadt. Weiter ging es über die Finanzlandesdirektion 1997 ins Ministerium. Dort war Müller unter anderem Leiter des Reformteams der österreichischen Steuer-und Zollverwaltung.

Von 2013 bis 2015 war Müller zudem Geschäftsführer der Linde Verlag Ges.m.b.H., wo er nach wie vor regelmäßig publiziert. Mit Oktober 2015 holte ihn Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) als Präsidialchef ins Ministerium zurück. Seit 2015 ist Müller auch noch Bundesvorsitzender der Prüfungskommission für Steuerberater in der Kammer der Wirtschaftstreuhänder und stellvertretender Generalsekretär im Finanzministerium.

(Quelle: APA)

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