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Ein-Meter-Abstand bleibt

Österreich lässt die Masken fallen

Neuregelungen ab Montag im Überblick

Die Maskenpflicht wird ab dem heutigen Montag massiv gelockert. Wie angekündigt und in der am Wochenende vom Gesundheitsministerium veröffentlichten Novelle der "Lockerungsverordnung" geregelt, gilt diese nur noch in öffentlichen Verkehrsmitteln, im Gesundheitsbereich inklusive Apotheken sowie bei Dienstleistern, bei denen der Ein-Meter-Abstand unterschritten wird. Die Ein-Meter-Regel bleibt aufrecht.

Mit den Neuregelungen fällt die Maskenpflicht für Menschen, die nicht in einem gemeinsamen Haushalt leben, auch bei gemeinsamen Fahrten mit dem Pkw. Es dürfen aber in jeder Sitzreihe einschließlich dem Lenker nur zwei Personen befördert werden. Weiter eine Maske braucht man jedoch für Taxis, taxiähnliche Betriebe sowie für Schüler- und Kindergartenkinder-Transporte.

 

Keine Maskenpflicht im Handel

Im Handel fällt die Maske jedenfalls. Weiter einzuhalten ist aber ein Abstand von mindestens einem Meter für Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben. Und auch im Gastronomiebereich können Lokale ab morgen ohne Maske betreten werden. Zudem fällt die Beschränkung auf vier Erwachsene inklusive ihrer minderjährigen Kinder pro Tisch. Die Sperrstunde wird von 23 Uhr auf 1 Uhr verlängert. Das Personal muss jedoch weiterhin Mund-Nasen-Schutz tragen.

Auch die Hotellerie darf sich über den Fall der MNS-Pflicht freuen. Bisher mussten Personal und Gäste in Eingangs- und Rezeptionsbereichen einen Schutz tragen. In Hotelrestaurants gelten dieselben Regeln wie in der Gastronomie, auch die Einschränkungen für Wellness- und Fitnessbereiche (Abstand und entsprechende Zutrittsbeschränkungen) bleiben aufrecht.

Corona-Lockerungen ab Montag

Die Lockerungsverordnung regelt auch unter welchen Voraussetzungen betreute Ferienlager und außerschulische Jugendarbeit stattfinden kann. Für diese fällt die Maskenpflicht ebenfalls. Auch kann der Mindestabstand von einem Meter gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, unterschritten werden, sofern der Träger ein "Covid-19-Präventionskonzept" erstellt und umsetzt. Dieses müsse unter anderem eine Schulung der Betreuer, spezifische Hygienemaßnahmen und gewisse organisatorische Maßnahmen enthalten.

Anschober mahnt zur Eigenverantwortung

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) hat angesichts der Lockerung Eigenverantwortung eingemahnt. Wenn es in Bereichen, wo keine Verpflichtung mehr besteht, "vielleicht zu eng wird", sollte ein Nasen-Mundschutz in Eigenverantwortung getragen werden, so Anschober in einer Aussendung am Sonntag.

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Trotz der guten Zahlen hierzulande, müssen auch "wir in Österreich weiterhin höchst aufmerksam sein und im Alltagsleben konsequent die Hygienemaßnahmen und den Mindestabstand sowie die Auflagen bei den Öffnungsschritten einhalten", so Anschober. "Klar" sei aber auch weiterhin: "Sollten die Infektionszahlen wieder nach oben gehen, würden sehr rasch einzelnen Lockerungsschritte wieder zurückgenommen und/oder Schutzmaßnahmen wieder verstärkt", betonte der Gesundheitsminister.

Weniger als 400 Corona-Erkrankte in Österreich

Am Sonntag standen mit 47 neuerlich mehr Neu-Genesene den Neuinfizierten (31) gegenüber. Damit habe sich die Zahl der aktiv Erkrankten weiter auf mittlerweile nur mehr 373 verringert. Davon werden 69 Erkrankte im Spital betreut, zwölf davon in Intensivstationen. In sieben von neun Bundesländern wurden in den vergangenen 24 Stunden keine Neuinfektionen verzeichnet, so auch in Salzburg

(Quelle: APA)

Aufgerufen am 28.09.2020 um 04:34 auf https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/ende-der-maskenpflicht-aktuelle-regelungen-im-ueberblick-88874347

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