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Verbrauch gesunken

Energieversorger wollen Preise nicht weitergeben

Finanzierungsprobleme bis hin zur Insolvenz

Strompreise werden längere Zeit nicht sinken
Der Stromverbrauch ging seit März offenbar um 13 Prozent zurück. (SYMBOLBILD)

Österreichs Energieversorger wollen die massiv gesunkenen Großhandelspreise für Strom nicht an die Privatkunden weitergeben. "Die Strompreise sind auf einem stabilen Niveau und werden das auch für längere Zeit bleiben", sagte der Präsident von Oesterreichs Energie, Leonhard Schitter, dem "Kurier".

Die heimischen Stromversorger haben in einer Studie die Auswirkungen der Corona-Krise auf ihre Branche erheben lassen. Die Untersuchung analysiert die Auswirkungen des Shutdowns auf die Stromhändler, die Stromproduzenten und die Netzbetreiber. Alle drei Bereiche leiden demnach unter geringerer Nachfrage und sinkenden Preisen. Der Stromverbrauch etwa sei seit März um mehr als 13 Prozent gesunken, sagt die E-Wirtschaft.

Finanzierungsprobleme für kleinere Versorger

"Die deutliche Erhöhung des Liquiditätsrisikos kann vor allem für kleinere Versorger Finanzierungsprobleme zur Folge haben, die sogar zu Insolvenzen führen könnten", warnt Schitter. Er fordert, dass das Erneuerbaren Ausbau Gesetz, das die Förderungen für den Ökostrom festlegen soll, noch vor dem Sommer beschlossen wird - dann könnte die E-Wirtschaft ein Konjunkturmotor werden.

(Quelle: APA)

Aufgerufen am 10.07.2020 um 12:06 auf https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/energieversorger-wollen-gesunkene-preise-nicht-weitergeben-87238291

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