Jetzt Live
Startseite Österreich
Rätsel um Todesfälle

Keine Gewaltanwendung bei Leichen im Weinviertel

Obduktion ergab keine eindeutige Todesursache

Die gerichtsmedizinische Obduktion der beiden am Dienstag in einem Wohnhaus in Ernstbrunn (Bezirk Korneuburg) aufgefunden Leichen hat nach Polizeiangaben ergeben, dass Gewaltanwendung ausgeschlossen werden könne. Weil die Todesursache noch nicht zweifelsfrei feststehe, werde nun eine toxikologische Untersuchung durchgeführt.

Das Ergebnis sei in einigen Wochen zu erwarten. In dem Haus in der Ernstbrunner Katastralgemeinde Maisbirbaum waren ein 83-Jähriger und seine 78 Jahre alte Lebenspartnerin zu Tode gekommen. Die Leichen lagen im Schlafzimmer. Das Objekt war von innen versperrt.

(Quelle: APA)

Mysteriöse Leichenfunde im Weinviertel

Nach dem Fund zweier Leichen in einem Wohnhaus in Ernstbrunn (Bezirk Korneuburg) im Weinviertel sind die vorläufigen Obduktionsergebnisse am Mittwoch noch nicht vorgelegen. Die Autopsie des 83-Jährigen sowie von dessen 78-jähriger Lebenspartnerin erfolge am Donnerstag, sagte Polizeisprecher Johann Baumschlager auf APA-Anfrage.

Von der Obduktion erwarten sich die Ermittler eindeutige Aufschlüsse über die Todesursache des betagten Paares. Fremdverschulden sei bisher nicht festgestellt worden, könne aber auch nicht ausgeschlossen werden, hieß es.

Warten auf Obduktion nach Leichenfund

Entdeckt wurden die beiden Leichen am Dienstagvormittag im Schlafzimmer des Wohnhauses in der Ernstbrunner Katastralgemeinde Maisbirbaum, das Gebäude war von innen abgesperrt gewesen (wir haben berichtet). Die Tatortgruppe fand an Ort und Stelle Baumschlager zufolge weder Einbruchs- noch Kampfspuren. Auch seien keine offensichtlichen Hinweise auf Verletzungen an den beiden Körpern geortet worden.

Aufgerufen am 11.04.2021 um 10:43 auf https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/ernstbrunn-keine-gewalt-bei-gefundenen-leichen-angewendet-91445779

Kommentare

Mehr zum Thema