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Überschalltraining

Eurofighter fliegen wieder

Eurofighter APA/HELMUT FOHRINGER
Die Eurofighter fliegen wieder.

Die Eurofighter-Piloten des Bundesheeres üben ab Montag bis 24. Mai 2019 Abfangmanöver im Überschallbereich. Pro Tag sind jeweils zwei Überschallflüge zwischen 8.00 und 16.00 Uhr vorgesehen, informierte das Verteidigungsministerium.

Das Training dient zur Gewährleistung des sicheren Flugbetriebs bei allen Einsatzfällen. Die enge und zeitkritische Koordinierung zwischen Militärpiloten, Radarleitoffizieren und der militärischen sowie zivilen Flugsicherung ist dabei ein wesentlicher Zweck, berichtete das Ministerium. Weiters trainieren die Piloten unter realen körperlichen Belastungen, die im Simulator nicht dargestellt werden können.

Eurofighter-Tests: Überschall am 1.200 km/h

Geflogen wird beinahe über dem gesamten Bundesgebiet, mit Ausnahme von Ballungsräumen sowie Tirol und Vorarlberg. Um den Geräuschpegel möglichst gering zu halten, wird u.a. in großen Höhen geflogen und die Beschleunigungsphasen der Eurofighter werden so kurz wie möglich gehalten. Zwischen 11.30 Uhr und 13.30 Uhr sowie am Wochenende erfolgen keine Trainingsflüge mit Überschallgeschwindigkeit.

Die Überschallgeschwindigkeit beginnt bei etwa 1.200 km/h. Nähert sich ein Eurofighter dieser Geschwindigkeit kommt es zu Stoßwellen am Flugzeug. Diese können am Boden als Überschallknall wahrgenommen werden. Die Lautstärke des Überschallknalles ist unter anderem abhängig von der Flughöhe, der Geländestruktur und der Wetterlage.

(APA)

(Quelle: APA)

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