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Zu spät?

Extra-Förderstunden an Schulen starten Anfang März

Corona-bedingte Lerndefizite sollen ausgeglichen werden

Schule, Schulklasse, Unterricht, SB APA/dpa/Marijan Murat
Um Lerndefizite auszugleichen, die aufgrund des fehlenden Präsenzunterrichts entstanden sind, soll es ab Anfang März Extra-Förderstunden  geben. (SYMBOLBILD)

Bereits Ende Jänner kündigte Bildungsminister Heinz Faßmann zusätzliche Förderstunden an den Schulen an, um Defizite auszugleichen, die während der Corona-Krise entstanden sind. Diese sollen im März starten. Die SPÖ ortet einen "Skandal".

Zum Teil informieren die Schulen bereits über das Programm bzw. sammeln Anmeldungen. In den Abschlussklassen stehen die Stunden auch bereits am Stundenplan.

Massive Kritik von SPÖ

Für SPÖ-Frauensprecherin Gabriele Heinisch-Hosek ist das zu spät: "Frauen sollen einspringen, wenn nichts funktioniert. Darauf verlässt sich offenbar die Regierung, denn sie lässt SchülerInnen, PädagogInnen und Eltern im Stich", hieß es in einer Aussendung.

 

Zwei Förderstunden pro Klasse und Woche

Im Schnitt sollen an allen Schulen pro Klasse zwei Förderstunden pro Woche finanziert werden - die genaue Aufteilung übernehmen Bildungsdirektion bzw. die Schule. 

Schule bestimmt Verwendung selbst

Letztere kann auch entscheiden, wie sie die Stunden verwendet. Möglich sind etwa Fördereinheiten nur für bestimmte Schüler, Klassenteilungen in bestimmten Fächern oder geblockte Förderung vor Schularbeiten.

Dafür werden rund 200 Mio. Euro investiert - zwei Drittel im Sommersemester, ein Drittel im kommenden Wintersemester. Im Sommersemester fließen Mittel im Gegenwert von rund 4.500 Lehrerplanstellen - vor allem für Überstunden, zum Teil aber auch neues Personal und Sonderverträge für Lehramtsstudenten.

(Quelle: APA)

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