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Wiener Staatsoper

Fake-Account vermeldet Domingo-Tod

Aufregung um Bogdan Roscic auf Twitter

Placido Domingo APA/dpa/Britta Pedersen
Ein Fake-Account des deskignierten Wiener Staatsoperndirektors vermeldete den Tod des Opernstars.

20 Minuten lang sorgte am Montag ein Fake-Account des designierten Staatsoperndirektors Bogdan Roscic auf Twitter für Aufregung in der Kultur- und Medienwelt. Ein User namens @RoscicWien hatte sich als offizieller Account ausgegeben und den Tod des Opernstars Placido Domingo in drei Sprachen verkündet.

Obwohl ersichtlich war, dass der Account erst vor 14 Stunden zum ersten Mal aktiv war, schaffte es die vermeintliche Todesmeldung sogar auf zumindest ein Medien-Portal. Die Staatsoper selbst dementierte auf APA-Anfrage umgehend, dass es sich bei dem Account um den offiziellen Auftritt ihres am 1. Juli antretenden Chefs handelt.

 

 

Bogdan Roscic APA/GEORG HOCHMUTH
Der designierte Direktor der Wiener Staatsoper Bogdan Roscic.

 

Falscher Roscic-Account soll gelöscht werden

"Bei dem zitierten Account handelt es sich um einen Fake-Account, der weder mit mir noch mit der Wiener Staatsoper etwas zu tun hat. Dass über diesen Fake-Account derartig grausame und geschmacklose Nachrichten verbreitet werden, die Menschen weltweit betroffen machen, ist auf das Allerschärfste zu verurteilen. Wir werden unsererseits nun Schritte einleiten, um diesen Account blockieren bzw. löschen zu lassen", so Roscic.

"Hoax by Journalist Tommasso Debenedetti"

20 Minuten nach der Tweet-Serie hieß es dann auf dem betreffenden Account: "This account is hoax created by Italian journalist Tommasso Debenedetti." Dieser Name war in den vergangenen Jahren immer wieder mit Fake-Meldungen in Zusammenhang gebracht worden, ob er auch hinter diesem Account steckt, ist jedoch unklar

(Quelle: APA)

Aufgerufen am 14.07.2020 um 06:30 auf https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/fake-account-von-neo-staatsoperndirektor-vermeldete-domingo-tod-88033267

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