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Formular im Anhang

Finanzministerium warnt vor Fake-Mails

Keine Aufforderung zur Steuerrückerstattung

Email, SB APA/GEORG HOCHMUTH
Informationen des BMF erfolgen grundsätzlich in Form von Bescheiden und werden per Post oder in die FinanzOnline Databox zugestellt. (SYMBOLBILD)

Das Finanzministerium (BMF) hat am Mittwoch vor falschen E-Mails gewarnt, in denen Betrüger eine Steuerrückerstattung versprechen. Als Absenderadresse scheint "finanzOnline@bmf.gv.at" auf, was keine gültige Mail-Adresse des BMF sei, hieß es in einer Aussendung. Das Formular im Anhang täusche eine gefälschte Webseite im Stil von FinanzOnline vor, die zur Eingabe von Kreditkartendaten auffordert.

"Informationen des BMF erfolgen grundsätzlich in Form von Bescheiden und werden per Post oder in die FinanzOnline Databox zugestellt. Das BMF fordert die Abgabepflichtigen niemals zur Übermittlung von persönlichen Daten wie Passwörtern, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen auf", lauteten die Hinweise des Ministeriums.

Informationen vom BMF nur via Post und Databox

Bei solchen E-Mails oder Nachrichten mit ähnlichen Inhalten, handle es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Betrugsversuch. Diese Mails sollten sofort gelöscht und den darin enthaltenen Anweisungen nicht gefolgt werden. "Klicken Sie keinesfalls auf darin enthaltene Links oder Dateien", warnte das BMF - und: "Geben Sie unter keinen Umständen persönliche Daten, wie Passwörter, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen bekannt!"

Der Wortlaut des Phishing-Mails:

Betreff: Mitt¬e¬il¬¬υ¬n¬g ¬vo¬n ¬F¬i¬n¬a¬n¬zOnl¬¬i¬n¬e!

Sehr geehrte FinanzOnline-Teilnehmerin, sehr geehrter FinanzOnline-Teilnehmer,

Ihre Steuerrückerstattung von 1.850 EUR wurde zurückerstattet. Klicken Sie einfach auf <Link zur Phishing-Seite> und genehmigen Sie diese Transaktion. Hinweis: Diese Nachricht wurde automatisiert erstellt. Bitte antworten Sie nicht darauf. Freundliche Grüße Ihr Finanzamt

(Quelle: APA)

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