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Artensterben

Feld- und Wiesenvögel in Österreich gefährdet

Bestand seit 1998 um 40 Prozent gesunken

vogel_bachstelze_symb pixabay
40 Prozent der Vögel sind laut BirdLife von heimischen Wiesen und Feldern verschwunden. (SYMBOLBILD)

Der Bestand an Feld- und Wiesenvögel hat sich in Österreich in den vergangenen Jahren stark verkleinert. Seit 1998 sind 40 Prozent der gefiederten Tiere verschwunden.

40 Prozent der Vögel sind seit 1998 von den heimischen Feldern und Wiesen verschwunden, so der am Dienstag von BirdLife Österreich veröffentlichte Farmland Bird Index 2021. Trotz umfangreicher Agrarumweltprogramme haben sich die Bestände nicht erholt und drei Viertel der untersuchten Brutvögel zeigen einen negativen Bestandstrend, unter ihnen die Grauammer mit einem alarmierenden Minus von 94 Prozent.

Intensive Landwirtschaft bedroht Vögel

Intensive Landwirtschaft, fehlende Brachen und Feldraine sowie der massive Einsatz von Pestiziden bedrohen das Dasein des Vogels. Die Freigabe jener wertvollen, zuvor der Biodiversität gewidmeten Brachen für den konventionellen Anbau durch die EU im vergangenen März dürfte das Aussterben der Grauammer beschleunigen. Ihr metallisch und eher monoton klingende "tück tück-zick-zik-zkzkzkzrississss" ist beinahe für immer verstummt.

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Ein neues Artenschutz-Projekt schlägt Lungauer Bauern vor, ihre Wiesen erst im Juli das erste Mal zu mähen. Dadurch entsteht ein besserer Lebensraum für Insekten und Vögel. Insbesondere schützen …

Die Grauammer braucht für ihr Überleben Brachflächen, die (vorübergehend) aus der wirtschaftlichen Nutzung entnommen werden. Sie gelten als wichtiger Rückzugsraum für Pflanzen und Tiere sowie als Nahrungsquelle. Für viele Vogelarten sind sie überlebenswichtiger Nistplatz in der strukturellen Wüste, unserer "Kulturlandschaft".

(Quelle: APA)

Aufgerufen am 15.08.2022 um 06:13 auf https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/feld-und-wiesenvoegel-in-oesterreich-gefaehrdet-125121001

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