Jetzt Live
Startseite Österreich
Streit um Mitgliedsbeiträge

Fitnessstudios wehren sich gegen Kritik

VKI intervenierte rund 200 Mal

Fitnessstudio, Fitnesscenter, Sport, SB Pixabay/CC0
Die Fitnessstudios wehren sich nun gegen die Kritik von Konsumentenschützern. (SYMBOLBILD)

Fitnessstudios stehen seit Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 immer wieder im Fokus der Konsumentenschützer, was eingehobene Beiträge während der behördlich angeordneten Schließzeiten oder Vertragsverlängerungen angeht. Nun meldete sich Branchensprecher Christian Hörl zu Wort, um einer generellen Kritik zu widersprechen.

"Fakt ist, dass zwei Drittel der österreichischen Fitnessstudios während der monatelangen Schließungen, aufgrund der behördlichen Anordnung, keine Mitgliedsbeiträge eingehoben haben. Dieses Vorgehen entspricht vollumfänglich der eindeutigen Rechtsprechung dahin gehend, die besagt, dass keine Beiträge zu zahlen sind, wenn die entsprechende Gegenleistung nicht erbracht werden kann", führte Hörl, Branchensprecher der österreichischen Fitnessbetriebe, in der Aussendung am Mittwoch ins Treffen.

Fitnessstudios boten Ersatzlösungen

Zudem seien während des Zeitraums, in dem nicht vor Ort trainiert werden konnte, unterschiedliche Ersatzlösungen angeboten worden - dies habe von erweiterten Online-Kursen über Zeitgutschriften bis hin zur Möglichkeit einer temporären Stilllegung der Mitgliedschaft gereicht.

Mit Studio in Verbindung setzen

"Uns ist es wichtig, dass sich jede und jeder unserer Mitglieder mit ihren bzw. seinen Anliegen gehört und verstanden fühlt. Daher bitten wir all jene, die sich ungerecht behandelt sehen, sich direkt mit ihrem Fitnessstudio-Betreiber in Verbindung zu setzen, um gemeinsam eine bestmögliche, individuelle Lösung zu finden. Denn oberste Priorität haben für uns zufriedene Mitglieder, die sich in unseren Studios sicher und rundum wohlfühlen", warb Hörl.

VKI musste rund 200 Mal intervenieren

Das sind gute Nachrichten, denn zuletzt berichtete der Verein für Konsumenteninformation (VKI) von verärgerten Fitnessstudio-Mitgliedern, die bei Problemen und Einsprüchen wie eben bei im Lockdown eingezogenen Mitgliedsgebühren oder einseitigen Vertragsverlängerungen aus eigener Kraft wenig bewirken könnten. Der VKI musste seit Beginn der Pandemie bis dato in rund 200 derartigen Fällen intervenieren, um eine Lösung zu finden.

(Quelle: APA)

Aufgerufen am 19.06.2021 um 11:38 auf https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/fitnessstudios-wehren-sich-gegen-kritik-104353837

Kommentare

Mehr zum Thema