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Betrugsverdacht

FPÖ fordert umfassenden Masken-Rückruf

Hygiene Austria soll MNS in China produziert haben

FFP2-Maske APA/BARBARA GINDL
Die FPÖ fordert einen österreichweiten Rückruf der Maske von Hygiene Austria.

Nach den Durchsuchungen beim Schutzmasken-Hersteller Hygiene Austria wegen des Verdachts, dass in China produzierte Masken falsch etikettiert und als österreichische Produkte verkauft wurden, fordert FPÖ-Chef Norbert Hofer einen Rückruf der Masken.

Diese sollten sowohl aus dem Handel als auch aus allen anderen Bereichen, wo sie ausgeliefert wurden, eingezogen werden, meinte Hofer am Donnerstag bei einer Pressekonferenz.

"Atmen durch diese Maske"

Die Menschen "atmen durch diese Maske ein" und man müsse sicherstellen, dass keine Gesundheitsgefährdung bestehe, betonte Hofer. Die Behörden müssten Stichproben nehmen und die Masken untersuchen, ob sie den Wirkungskriterien entsprechen, verlangte der FPÖ-Chef. Die Supermarktkette Spar hat inzwischen angekündigt, nach den jüngsten Entwicklungen die FFP2-Masken von Hygiene Austria aus dem Sortiment zu nehmen.

FPÖ mit eigenen Nachforschungen

Die FPÖ habe selbst "Nachforschungen" angestellt, und der Unterschied zwischen den Masken sei gar nicht so einfach zu erkennen, erklärte Hofer, aber die Masken aus China seien offenbar etwas kleiner, außerdem merke man einen kleinen Unterschied beim Schnitt. Aufklärungswürdig findet Hofer außerdem "Gerüchte", die die Freiheitlichen erreicht hätten, wonach es unter den Mitarbeitern, die Masken umgepackt haben, Corona-Fälle gegeben habe. Generell seien die Antworten von Hygiene Austria in der Causa "leider wenig wert".

Politisch könne man die ÖVP hier nicht aus der Verantwortung lassen, denn immerhin habe man dieses Unternehmen etwa mit öffentlichen Auftritten "besonders gepusht", meinte Hofer.

(Quelle: APA)

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