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"Sehr selbstkritisch"

Historiker-Bericht der FPÖ in Warteschleife

Brauneder will auch Verbindungen zu Identitären beleuchten
Wilhelm Brauneder will auch die Verbindungen zu den Identitären untersuchen.

Der Historiker-Bericht zur Geschichte der FPÖ hängt in der Warteschleife. Trotz Umwälzungen an der Parteispitze aufgrund des Rücktritts von Heinz-Christian Strache nach der "Ibiza-Affäre" solle dies aber nicht zu lange dauern, hieß es aus dem Büro des designierten Parteiobmanns Norbert Hofer. Der Bericht sei im Großem und Ganzen fertig, so Kommissions-Mitglied Andreas Mölzer am Freitag zur APA.

Die Präsentation des Berichts war bereits mehrmals verschoben worden. Dem Vernehmen nach, weil eine Erstfassung der Parteispitze nicht kritisch genug erschienen sei. Leiter der von der FPÖ dafür eingesetzten Historikerkommission ist der frühere freiheitliche Politiker Wilhelm Brauneder. Er hatte angekündigt, aufgrund jüngster Entwicklungen nun auch die möglichen Kontakte freiheitlicher Politiker zu den rechtsextremen Identitären zu beleuchten.

Mölzer: "Doch sehr selbstkritisch"

"Die Arbeit ist fertig", meinte der freiheitliche Ideologe Mölzer, zur APA. An ein, zwei Details werde aber noch gearbeitet. Wann dieser präsentiert werden soll, konnte er aber nicht genau sagen. Möglich sei, dass dies im Zuge einer Neuaufstellung der Freiheitlichen, etwa vor dem Parteitag, geschehen könnte. Immerhin sei der Bericht "doch sehr selbstkritisch" ausgefallen.

Aus Hofers Büro hieß es, dass der neue Parteichef auf eine baldige Veröffentlichung jedenfalls hohen Wert legt. Auch dort konnte man einen fixen Termin aber noch nicht in Aussicht stellen.

(Quelle: APA)

Aufgerufen am 17.06.2019 um 11:35 auf https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/fpoe-historiker-bericht-in-der-warteschleife-71077159

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