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Auch gegen Grüne

FPÖ-Misstrauensantrag gegen gesamte Regierung

Koalitionspartner dulde türkises „System“

Die FPÖ will bei der Sondersitzung des Nationalrats einen Misstrauensantrag gegen die gesamte Regierung einbringen - sowohl gegen die türkisen, als auch gegen die grünen Mitglieder. Jeder ÖVP-Minister in der Regierung sei Teil des türkisen Systems, begründete FPÖ-Chef Herbert Kickl in einer Pressekonferenz den allumfassenden Misstrauensantrag.

Ein weiterer Grund: Noch vor wenigen Tagen hätten die türkisen Regierungsmitglieder eine Erklärung unterschrieben, dass sie bei einem Rückzug des damaligen Bundeskanzlers Sebastian Kurz auch selbst gehen würden.

FPÖ-Pressekonferenz mit Herbert Kickl über die aktuellen politischen Entwicklungen

Alexander Schallenberg ist als neuer Bundeskanzler angelobt. Auch wenn Sebastian Kurz nun aus der Regierung weg ist, sein System betreibt er weiterhin! Die türkise Familie bleibt weiter bestehen, die ÖVP hat rein gar nichts aus den letzten Tagen gelernt. Über die aktuelle politische Situation in Österreich wird in dieser Pressekonferenz gesprochen!

Gepostet von Herbert Kickl am Montag, 11. Oktober 2021

Kickl spricht von türkisem "System"

Den Misstrauensantrag auch gegen die grünen Regierungsmitglieder begründete Kickl damit, dass diese das türkise "System" durch Duldung weiterführten. Auch weitere Anträge planen die freiheitlichen, unter anderem zu einem "Stopp des Inseratenregimes des türkisen Systems" sowie der staatlichen Corona-Finanzierungsagentur COFAG.

Blümel APA/GEORG HOCHMUTH
Finanzminister Gernot Blümel bekommt viel Lob von der Rankingagentur.

SPÖ plant Misstrauensantrag gegen Blümel

Die SPÖ ist mit der Regierungsumbildung nicht zufrieden gestellt und plant in der morgigen Sondersitzung des Nationalrats einen Misstrauensantrag gegen Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP). Eine …

(Quelle: APA)

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