Jetzt Live
Startseite Österreich
Budget

Frauen-Ministerin fordert besseren Opferschutz

Erhöhung des Geldes im Millionenbereich

Ines Stilling APA/HELMUT FOHRINGER
Frauenministerin Ines Stilling mit Bundespräsident Alexander Van der Bellen während der Angelobung der neuen Bundesregierung am Montag, 3. Juni 2019, in der Präsidentschaftskanzlei in Wien. 

Frauenministerin Ines Stilling drängt auf mehr Geld für den Opfer- und Gewaltschutz. Es sei eine Erhöhung des Frauenbudgets notwendig, das derzeit rund zehn Millionen Euro ausmache, sagte Stilling am Mittwoch im Ö1-"Morgenjournal". Die Erhöhung müsse sich zumindest im Millionenbereich bewegen. Sie habe diesbezüglich schon Gespräche mit dem Finanzminister geführt.

 Es brauche etwa mehr Geld für Beratungseinrichtungen und Projekte im Bereich des Gewaltschutzes. Das Gewaltschutzpaket der türkis-blauen Regierung sei aus Opfersicht "neutral" zu bewerten, so Stilling. Die darin vorgesehenen höheren Strafe sieht sie kritisch: "Strafdrohungen allein werden kein Opfer vor Gewalt schützen", so die Frauenministerin.

 

Stilling will Gespräche

Im Vorfeld der geplanten Beschlussfassung in der Nationalratssitzung vor der Wahl im September sprach sie sich daher für Gespräche aus. Wenn sich dabei herausstelle, dass die eine oder andere Adaptierung zum Schutz der Opfer notwendig sei, werde "sicher niemand" dagegen sein.

(Quelle: APA)

Aufgerufen am 19.08.2019 um 04:24 auf https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/frauenministerin-stilling-draengt-auf-mehr-geld-fuer-gewaltschutz-74807674

Kommentare

Mehr zum Thema