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Seuchenrisiko in Österreich

Geflügelpest in Bayern ausgebrochen

Task Force bereitet Maßnahmen vor

Geflügelpest APA/WOLFGANG WAGNER
Die Geflügelpest ist in Bayern ausgebrochen, Österreich bereitet sich vor. (SYMBOLBILD)

Nach Fällen von Geflügelpest in Teilen Deutschlands, den Niederlanden, Belgien, Dänemark und Schweden, Irland und Großbritannien, die dem Vogelzug zuzuordnen sind, haben nun auch Frankreich Kroatien und an Österreich grenzende Teile Bayerns Fälle gemeldet. Damit erhöhe sich aus das Risiko eines Seuchenausbruchs in Österreich, warnte das Gesundheitsministerium am Freitag in einer Aussendung.

Die Vorsorge müsse verstärkt werden, man treffe "alle nötigen Vorkehrungen, um rasch auf Ausbrüche in Österreich reagieren zu können", hieß es.

AGES für Untersuchungen gerüstet

Das nationale Referenzlabor in der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) habe sich für die Untersuchung von eventuell vermehrt anfallender Proben gerüstet und eine Risikoeinschätzung angestellt. Es bestehe auch intensiver Kontakt zur Wirtschaft, insbesondere zur Geflügelbranche.

Aufruf an Geflügelbetriebe

Es sei bereits der Aufruf zur Erhöhung von Bio-Sicherheitsmaßnahmen in den Geflügelbetrieben ergangen. Eine Task Force Geflügelpest bereitet dem Ministerium zufolge erste Maßnahmen vor.

Tote Wildvögel bei Behörde melden

Tot aufgefundene Wildvögel (besonders Enten und anderes Wassergeflügel) sollten bei den zuständigen Behörden gemeldet werden, appellierte das Gesundheitsressort. Der derzeit festgestellte Stamm (H5N8) sei für den Menschen nicht gefährlich und werde auch nicht über Lebensmittel übertragen

(Quelle: APA)

Aufgerufen am 28.11.2020 um 04:20 auf https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/gefluegelpest-in-bayern-ausgebrochen-seuchenrisiko-in-oesterreich-95920153

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