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Getestet, Genesen, Geimpft

Nachweis ab 4. Juni mittels QR-Code

Bis dahin Ausweiskontrollen möglich

coronavirus test maske Pixabay
Ab morgen können Gastronomie, Sport und Co unter Einhaltung der 3G-Regelung wieder besucht werden. (SYMBOLBILD)

Ab Mittwoch gelten in Österreich die sogenannten 3G - getestet, genesen oder geimpft - als Eintrittsschlüssel für Gastronomie, Sport und Co.

In zweieinhalb Wochen soll dann der Grüne Pass auf nationaler Ebene fertig sein: Ab 4. Juni wird der Nachweis in Österreich via QR-Code erfolgen, bestätigte Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) laut der APA am Rande einer Pressekonferenz am Dienstag den bekannten Fahrplan.

Nachweis durch QR-Code

Die heimische Umsetzung soll auch bereits dem ab Ende Juni angekündigten EU-weitem QR-Code entsprechen, so der Minister. Bis zum 4. Juni gelten laut Mückstein sämtliche Nachweise analog, es können beispielsweise auch der Impfpass, in dem die Immunisierung eingetragen ist, abfotografiert werden. Man müsse aber eventuell einen Ausweis vorzeigen, um Lokale, Hotels, Fitnessstudio und Co. betreten zu dürfen.

Impfungen mit AstraZeneca laufen aus

Am Montag hatte Mückstein angekündigt, dass Österreich die Covid-Impfungen mit AstraZeneca auslaufen lässt. Anfang Juni sollen noch ein einige Erstimpfungen durchgeführt werden. 747.170 Menschen in Österreich sind bisher mit diesem Vektor-Impfstoff immunisiert, davon haben bisher erst 64.837 auch den erforderlichen Zweitstich erhalten. Dieser erfolgt erst nach drei Monaten. Im März wurden unter anderem Lehrer und Pädagogen österreichweit mit AstraZeneca erstgeimpft, bei ihnen stehen nun die Zweitimpfungen an. Dafür gibt es genug Impfstoff, bekräftigte Mückstein.

Impfstoffe bisher nicht gemixt

Deutschland beispielsweise setzt bei Menschen unter 60-Jahren bei der Zweitimpfung auf die mRNA-Vakzine Biontech/Pfizer und Moderna, nicht zuletzt aufgrund dem seltenen Auftreten von Thrombosen. In Österreich ist das weiterhin nicht angedacht. "Derzeit ist es so, dass das nationale Impfgremium die erste und zweite Impfung mit AstraZeneca empfiehlt", sagte Mückstein. Ob die Impfstoffe gemixt werden, dazu müsse das Nationale Impfgremium erst tagen und entscheiden.

680.000 ausständige Zweitimpfungen mit AstraZeneca

"Grundsätzlich muss damit gerechnet werden, wer die Erstimpfung mit AstraZeneca bekommen hat, wird auch die Zweitimpfung damit erhalten", sagte Mückstein. Aktuell trifft dies laut den Zahlen des E-Impfasses somit auf mehr als 680.000 Menschen zu, bei denen die zweite Dosis noch ausständig ist. "Ich rate davon ab, zu spekulieren, die Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff zu bekommen", betonte der Gesundheitsminister. Er könne sich aber vorstellen, dass Menschen, denen AstraZeneca verabreicht wurde, "drei Monate später mit einem mRNA-Impfstoff nachgeimpft werden".

(Quelle: APA)

Wirte und Co dürfen Ausweise kontrollieren

Öffnung Gastronomie APA/BARBARA GINDL

Wirte, Betreiber von Freizeitstätten und Co können ab morgen, wenn wieder aufgesperrt wird, Ausweise kontrollieren.

Das ist vorgesehen, um Abgleichungen mit Impf-, Genesungs- oder Testnachweisen durchzuführen und so mögliche Schwindeleien zu verhindern. Das gehe aus der Öffnungsverordnung der Bundesregierung hervor, wie die APA berichtet. 

Kopieren und Aufbewahrung nicht erlaubt

Konkret heißt es darin, dass der Inhaber einer Betriebsstätte, der Verantwortliche für einen bestimmten Ort oder der für eine Zusammenkunft Verantwortliche Name, Geburtsdatum, Gültigkeitsdauer des Nachweises und Barcode bzw. QR-Code aufnehmen darf. "Darüber hinaus ist er berechtigt, Daten zur Identitätsfeststellung zu ermitteln." Eine Vervielfältigung, die Aufbewahrung oder Verarbeitung der Nachweise und der in den Nachweisen enthaltenen personenbezogenen Daten ist unzulässig.

Testen bereits vor Besuch empfohlen

Sollte ein Gast an Ort und Stelle positiv getestet werden, müsse er vor dem Lokal warten, und der Wirt werde die Gesundheitshotline 1450 anrufen, sagte der Obmann der Gastronomie-Sparte in der Wiener Wirtschaftskammer, Peter Dobcak, zu diesem Thema zu "Puls 24". Er bat Gäste eindringlich, sich vor dem Besuch einer Gaststätte testen zu lassen, um solche Situationen zu vermeiden.

Herausfordernde Situation in Wien

Die Mitarbeitersituation sei herausfordernd, räumte Dobcak gegenüber des TV-Senders weiter ein. So hätten es Mitarbeiter aus dem Ausland nicht leicht einzureisen. Es sei auch eine Herausforderung, die Mitarbeiter in Wien dreimal in der Woche zu testen statt nur einmal, wie in den anderen Bundesländern. Dobcak hofft aber, dass diese Regelungen spätestens Ende Juni auslaufen. 

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